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Reiseführer
von Andalusien > Über
Andalusien > Naturparks
NATURPARKS
Es gibt in Spanien 113 Naturparks, die etwas weniger als
3 Millionen Hektar in Anspruch nehmen (6% des nationalen Territorium).
Von diesen 113 liegen 24 in Andalusien, die 17 % der andalusischen
Territoriums belegen.
Der Begriff Naturparks, zusammen mit den Nationalparks und
Reservat der Biosphäre, ist der wichtigste zum Schutz
der Natur. Die Ernennung und Verwaltung der Naturparks ist
einzig und allein eine Angelegenheit der autonomen Regionen.
Ausserdem verfügt Andalusien über die fünf
grössten Naturparks: Cazorla, Sierra de Aracena, Sierra
Norte, Sierra Nevada und Los Alcornocales
Unter dem Aspekt der Verbreitung, der Aufmerksamkeit den
Besuchern gegenüber und die Vermarktung eines Bewusstseins
des Respekts und dem Schutz der Umwelt gegenüber, ist
die Existenz von Interpretationszentren unumgänglich
(Fachpersonal und Räume mit pädagogischem Material
– Tafeln, Zeichnungen, Modelle, Reproduktionen, audiovisuelle
und interaktive Systeme -, die Schätze und Eigenschaften
des Parks)
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¿Was können Sie in dem Ort unternehmen? Alles, was Sie brauchen. Weiter >> |
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Alle Daten über die Strände, die Hotels umgeben.
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Shows, Messen und Fiestas in Andalusien Weiter>> |
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Stadtpläne der Orte und Anfahrtswege
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Golf und mehr. Viele der Golfplätze
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Der Begriff Naturpark ist in
Spanien einer der bedeutendsten auf dem Gebiet der Erhaltung
und einer der weit verbreitetsten in unserem Land. Sie sind
konkret durch das Gesetz 4/89 geschützt, das vom Abgeordnetenhaus
verabschiedet wurde. Im Artikel 13 steht, dass die Naturparks,
Naturgebiete sind, die für die menschliche Nutzung oder
Ansiedlung nur gering umgewandelt wurden, die aufgrund ihrer
landschaftlichen Schönheit und der Kennzeichnung seiner
Ökosysteme oder Einzigartigkeit seiner Flora, Fauna und
den geomorfologischen Formationen ökologische, ästethische,
bildende und wissenschaftliche Werte besitzen, deren Erhalt
eine besondere Aufmerksamkeit verdient. Im gleichen Artikel
wird festgelegt, dass die Parks “den Nutzen von natürlichen
Ressourcen limitieren können und alles, was mit den Zielen,
die seine Ernennung gerechtfertigt haben, nicht im Einklang
steht, verboten werden kann". Desweiteren wird bestimmt,
dass man den Zutritt von Besuchern in den Parks mit genauen
Beschränkungen kontrolliert, um den Schutz dieser zu
gewährleisten.
Unterschiede der verschiedenen Naturgebiete
Jede autonome Region hat verschiedene Kategorien für
die eigenen Naturparks erstellt: regionale Parks, ländliche
Parks, Naturgebiete von speziellem Interesse, geschütztes
Naturdenkmal, Naturreservate, Ort von wissenschaftlichem Interessem
geschützte Landschaft, usw.. Alle Plätze geniessen
unterschiedliche Schutzkategorien.
NATURPARK UND NATIONALPARK
Die Unterschiede sind vor allem verwaltungstechnisch, allerdings
mit den folgenden Nuancen:
Naturparks: Ihre Verwaltung hängt von jeder autonomen
Region ab (jeweiliges Landesministerium für Umwelt).
Folglich wird ein spanischer Schutzbegriff definiert, der
den Erhalt der Naturwerte und die Verwaltung durch die autonome
Region voraussetzt.
Nationalparks: Grundsätzlich gilt das gleiche, wie bei den Naturparks,
obwohl die Nationalparks im Prinzip noch unberührter
sind und deren Einzigartigkeit, von allgemeinem staatlichen
Interesse ist und das Hauptsystem der spanischen Natur repräsentiert.
Reservat der Biosphäre: Die Verwaltung liegt auch bei
den autonomen Regionen, aber ihr Ursprung ist anders. Es sind
die Regierungen jedes Landes, die über die entsprechenden
Nationalkomitees, die Gebiete vorschlagen, die als Reservate
der Biosphäre in Frage kommen. Danach entscheidet der
Internationale Rat der Koordination des internationalen Programms
Mensch und Biosphäre (Man and the Biosphere) der UNESCO,
die Vorschläge zu studieren und zu verabschieden, wenn
eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt werden.
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| Cádiz |
Málaga |
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| Huelva |
Granada |
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| Bahía
de Cádiz |
Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989
Ausdehnung des Parks: 10.522 ha
Tfno: 956 590 971
E-mail: pn.bahiadecadiz.cma@juntadeandalucia.es
Jährlicher Zustrom: 11.181 Besucher.
INTERESSANTE DATEN
WO BEFINDET ER SICH: Er liegt in den Stadtgebieten
von Cadiz, San Fernando, Chiclana, Puerto Real und Puerto
Santa María
WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Aufgrund des
Habitats der Reproduktion, des Überwinterns und der Vogelwanderung
von mehr als 200 Wasservögeln, unberührten Stränden,
Marschland, Salinen und Pinienwäldern.
Vegetation: Sie setzt sich aus Arten zusammen,
die sich an die salzige Umgebung, an die Überflutung
durch die Gezeiten und den sandigen Bodengewöhnt haben.
Es können Enklaven von Pinien und ein kleiner Wald von
ca. 6 ha Grösse, der bei Sancti Petri liegt, besichtigt
werden.
Fauna: Eine grosse Anzahl an Wasservögeln,
wie Haubentaucher, Kormorane, Möwen und Basstölpel.
Es nisten Stelzenläufer, Reiher und Säbelschnäbler,
genauso wie der Flamingo und der Fischadler. Es gibt zahlreiche
Muscheln, Garnelen und Krebse, Seezungen und Lubinen.
Kultur: Phönizische und römische
Reste. Rest von Festungen und Militärgebäuden. Reste
einer der ältesten Eisenbahnen Spaniens. Man kann den
alten Hafen leicht erreichen, der in Caño del Trocadero
in Puerto Real liegt. Zahlreiche versunke Galeonen liegen
vor der Küste. Die Burg von Sancti Petri sollte man nicht
verpassen.
Es stehen Cafeterias und Restaurants zur Verfügung
Klimatologie: sanftes Klima von mediterranem
Typ. Durchschnittlicher Jahresniederschlag: 600mm. Durchschnittstemperaturen
von 13ºC (Januar) und 24ºC (August).
ÖFFNUNGSZEITEN
- Empfang: Büro des Naturparks. Botanische Gärten
von San Fernando. C/ Coghen s/n San Fernando. von 08:00
bis 14:30 Uhr
Tierbeobachtung: Ja.
Beschilderte Wege: Ja
Geführte Besuche des Parks: Ja.
Andere Freizeitaktivitäten: Nein.
Populärwissenschaftliches Material: Ja
Darstellerische Informationstafeln: Ja
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| La
Breña y Marismas de Barbate |
| Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989
Ausdehnung des Parks: 4.845 ha
Tfno: 956 590 405 / 956 590 971
E-mail: pn.bahiadecadiz.cma@juntadeandalucia.es
Jährlicher Zustrom: 28.216 Besucher.
INTERESSANTE DATEN
WO BEFINDET ER SICH: Stadtgebiete von Barbate und
Vejer, im Süden der Provinz Cadiz.
WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Seine Klippen
und Pinienwälder stechen, genau wie seine spektakulären
Aussichten, hervor.
Vegetation: Die Spitze der Klippen des Parks
sind von einem Pinienwald besiedelt, der dank der Wiederaufforstungen
Ende des vergangenen Jahrhunderts zustande kam. Begleitet
werden die Pinien von einem Dickicht aus mediterranen Büschen
mit Feuerschneisen, um mögliche Brände zu verhindern.
Am Rand der Klippen stehen einige Exemplare der Carrasco Pinie,
gemischt mit Sade- und Wacholderbäumen, zusammen mit
Büschen in Kissenform, die der Kraft des Windes strotzen.
Das salzige Umfeld an der Klippenwand kommt von den kleinen
Wassertropfen des Meeres, die der Wind hochträgt und
gegen den Fels prallen lässt. Dieser Effekt wird „Salzspray“
genannt. Durch diese physischen Bedingungen entwickeln sich
charakteristische Vegetationsgruppen in den Marschländern,
die sich an die salzige Umgebung gewöhnt haben und den
Namen Halophyten erhalten haben. Unter ihnen entdeckt man
die Barillas, Salzmelden oder Strohblumen In den geschützten
und weitläufigeren Zonen der Böschung haben sich
wilde Feigenbäume und Brombeersträucher angesiedelt.
Fauna: Es gibt eine bedeutende Gruppe an
Vögeln im Park, die sich aus den folgenden Arten zusammensetzt:
Gimpel, Girlitze, Stieglitze und Drosseln. Es gint auch ein
Paar von Wanderfalken und ein anderes von Turmfalken.
Kultur: Der Stadtkern von vejer präsentiert
eine gut erhaltene Architektur, in der sich seine zwei gezinnten
Türme hervorheben. Auf der Strasse von Vejer nach Barbate
finden wir die Wallfahrtskapelle von San Ambrosio und das
Heiligtum von Oliva.
ÖFFNUNGSZEITEN
- Empfang: Das Informationsbüro befindet sich in der
Ortschaft San Fernando, C/Coghen, nº 3, 11100 San Fernando.
Die Öffnungszeiten sind von 09:00 bis 14:00 Uhr.
Tierbeobachtung: Nein
Beschilderte Wege: Ja
Geführte Besuche des Parks: Ja
Populärwissenschaftliches Material: Ja
Darstellerische Informationstafeln: Ja
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| Sierra
de Grazalema |
Datum
der Ernennung zum Naturpark: 1984
Ausdehnung des Parks: 51.695 ha
Tfno: 956 716 063 / 956 716 236 / 952 877 778 / 952 871
171 / 952 154 599 / 956 727 029 / 956 123 114
E-mail: pn.grazalema.cma@juntadeandalucia.es
Jährlicher Zustrom: 63.294 Besucher.
INTERESSANTE DATEN
WO BEFINDET ER SICH: Der Naturpark der Sierra de
Grazalema befindet sich zwischen den Provinzen von Cadiz und
Malaga in der westlichsten Zone der Cordillera Betica (Betische
Bergkette) mit einer Ausdehnung von 51.695 Hektar. Insgesamt
schliesst er 14 Gemeinden mit ein: Grazalema, Zahara de la
Sierra, Villaluenga del Rosario, Benaocaz, Ubrique, El Bosque,
Prado del Rey, El Gastor und Algodonales in der Provinz Cadiz
und Benaoján, Montejaque, Cortes de la Frontera, Jimera
de Líbar und Ronda in der Provinz Malaga.
WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Der Naturpark,
der auch zum Reservat der Biosphäre ernannt wurde, hebt
sich durch seine ungeschliffenen Reliefs und den vertikalen
Felswänden, wie die Garganta Verde (Grüne Schlucht),
mit einer Tiefe von 400 Metern, hervor. Ausserdem bietet er
eine grosse Vielfältigkeit an Tier und Pflanzenarten.Ulmen,
Weiden und Pappeln sind die Arten, die die charakteristischen
Waldgalerien bilden und den Flüssen und Bächen folgen,
wie man am Beispiel des Oberlaufs des El Bosque Flusses beobachten
kann. Ausserdem besitzt er den einzigen Pinsapowald weltweit.
Alle diese Arten, bis zu 90 an der Zahl, werden im Botanischen
Garten von El Bosque repräsentiert, der zwei Alternativstrecken
zur Verfügung stellt. Zahlreiche Vogelarten haben sich
im Park angesiedelt. Dennoch sind es, aufgrund ihrer Grösse
und des majestätischem Fluges, die Raubvögel, die
die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Vegetation: Trotz der Anwesenheit des Menschen
seit sehr langer Zeit, konserviert die Sierra eine bedeutende
Waldmenge mit einer typisch mediterranen Vegetation: Stein-,
Kork- und Bergeichen, Johannisbrotbäume und wilde Olivenbäume.
Im Schatten der Sierra del Pinar findet man einen herrlichen
Pinsapowald. Er ist der, der von dieser exklusiven Tannenart
der Berglandschaft von Ronda, am besten erhalten ist. In den
benachbarten Bergen gibt es kleine Wäldchen oder einzelne
Exemplare dieser Art und ist damit Zeuge seiner früheren
Ausdehnung. Der Besuch des Pinsapowaldes, sowie anderen Enklaven
und Reservaten des Parks, kann nur an bestimmten Jahreszeiten
und mit einer limitierten Besucherzahl erfolgen. Und manchmal
ist es gar nicht so schlecht, wenn man einen Führer dabei
hat. Ulmen, Weiden und Pappeln sind die Arten, die die charakteristischen
Waldgalerien bilden und den Flüssen und Bächen folgen,
wie man am Beispiel des Oberlaufs des El Bosque Flusses beobachten
kann. Alle diese Arten, bis zu 90 an der Zahl, werden im Botanischen
Garten von El Bosque repräsentiert, der zwei Alternativstrecken
zur Verfügung stellt.
Fauna: Zahlreiche Vogelarten haben sich
im Park angesiedelt. Dennoch sind es, aufgrund ihrer Grösse
und des majestätischem Fluges, die Raubvögel, die
unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Von einer Rasse,
dem Gänsegeier, finden wir hier eine der grössten
Kolonien Europas. Dies macht aus diesem Gebiet eine magische
Enklave für die Liebhaber der Vogelkunde.
Kultur: Es ist möiglich die Höhlen
oder Grotten zu besuchen, unter denen sich der Komplex “Hundidero-Gato”,
der die grösste Höhle Andalusiens darstellt oder
die "Cueva de la Pileta" befinden. Die Gastronomie
des Gebiets ist ein anderer bedeutender kultureller Reichtum.
Es gibt in verschiedenen, der umliegenden Ortschaften, römische
Reste.
ÖFFNUNGSZEITEN
- Empfang:
Büros des Naturparks. Avda. de la Diputación
s/n 11670 El Bosque (Cádiz)
Casa de la Alameda C/Alameda del Tajo, s/n 29400-Ronda (Málaga)
Besucherzentren:
Palacio de Mondragón Plaza de Mondragón (Rathaus
Ronda) 29400 Ronda (Málaga)
Cortes de la Frontera Avda. de la Democracia s/n 29380-Cortes
de la Frontera (Málaga)
El Bosque Avda. de la Diputación s/n 11670 El Bosque
(Cádiz)
Zahara de la Sierra Plaza de Zahara, 3 11688 Zahara de la
Sierra (Cádiz)
Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von 10:00
bis 14:00 Uhr und von 16:00 bis 18:00 Uhr. An Feiertagen:
von 09:00 bis 14:00 Uhr und nachmittags nur an Samstagen
von 16:00 bis 18:00 Uhr.
Beschilderte Wege: Ja
Geführte Besuche des Parks: Ja, sowohl für Einzelpersonen
als auch für organisierte Gruppen.
Andere Freizeitaktivitäten: Ja, Wandern, Paragliding,
Bergsteigen, Wassersportarten, Höhlenforschung.
Populärwissenschaftliches Material: Ja
Darstellerische Informationstafeln: Ja
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| Sierra
de las Nieves |
Datum
der Ernennung zum Naturpark: 1989
Ausdehnung des Parks: 20.163 ha
Tfno: 951040058 / 952877778
Interpretationszentrum „Palacio de Mondragon“
Tel.: +34 952 871 171
Fax: + 34 952 871 171
Büro des Naturparks. Fax: + 34 952 877 221
E-mail: pn.sierranieves.cma@juntadeandalucia.es
Jährlicher Zustrom: 30.000 Besucher.
INTERESSANTE DATEN
WO BEFINDET ER SICH: Er befindet sich inmitten des
Naturgebiets der Berglandschaften von Ronda, im westlichen
Teil der Provinz Malaga. Er nimmt Teile der Stadgebiete von
El Burgo, Istan, Monda, Parauta, Ronda, Tolox und Junquera
ein.
WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Eine der grössten
Anziehungspunkte des Parks sind seine Kalkformationen. Er
hat den grössten Umfang an Pinsapos.
Vegetation: Sein unebenes Relief, das von
tiefen Schluchten, Einschnitten und Hohlwegen durchzogen wird,
charakterisiert sich durch eine aprubte Formgebung. Die Höhle
G.E.S.M. ist die drittgrösste der Welt, was Tiefen angeht.
Die unterschiedlichen Höhen der Zonen des Naturparks,
machen aus jeder eine Ebene, wo verschiedene Arten angetroffen
werden können. Herausragend ist der Pinsapowald, eine
exklusive Tanne des Südens der Halbinsel und im Norden
Marrokkos, der ca. 3000 ha in diesem Naturpark besiedelt.
Desweiteren trifft man auf Berg-, Stein- und Korkeichen.
Fauna: Vom Königsadler bis hin zur
Bergziege, Gemsen, Mufflon, Bergkatze oder dem Fischotter.
Kultur: Die Ortschaft von Ronda wurde zum
“Malerischen Landschaft mit seiner gesamten Umgebung“
ernannt. Der Tajo trennt die Stadt in zwei Teile, den Markt
und die Stadt, die über drei Brücken verbunden sind:
die Puente Arabe (arabische Brücke), die Puente Viejo
(alte Brücke) oder auch römische Brücke genannt
und Puente Nuevo (neue Brücke)
Klimatologie: Durchschnittlicher Jahresniederschlag:
1.030mm. Durchschnittliche Monatstemperaturen zwischen 9ºC
(Januar) und 27ºC (Juli).
ÖFFNUNGSZEITEN
- Empfang: Es ist ein Empfang vorgesehen, aber noch nicht
jetzt.
Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von 8 bis
15 Uhr
Tierbeobachtung: Nein
Beschilderte Wege: Ja
Geführte Besuche des Parks: Es werden verschiedene
von Privatfirmen angeboten
Andere Freizeitaktivitäten: Unternehmen aktiven Tourismus.
Populärwissenschaftliches Material: Ja Kostenlose Prospekte
und CD´s .
Darstellerische Informationstafeln: Ja
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| Montes
de Málaga |
Datum
der Ernennung zum Naturpark: 1989
Ausdehnung des Parks: 4.996 ha
Tfno: 951 045 100
E-mail: pn.montesdemalaga.cma@juntadeandalucia.es
Jährlicher Zustrom: 12.286 Besucher.
INTERESSANTE DATEN
WO BEFINDET ER SICH: Er liegt 15 km nördlich
der Stadt Malaga
WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Die Nähe
der Stadt Malaga, sowie seine Landschaft, geben dem Park als
alternativem Vergnügenszentrum für den Tourismus
der Costa del Sol einen hohen Stellenwert .
Vegetation: Die grössten Flächen
des Naturparks sind durch Pinienwälder besiedelt, dank
der Wiederaufforstung in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts,
um die Überschwemmungen, die die Stadt Malaga betrafen,
zu verhindern. Diese Wiederaufforstungen weisen Unterschiede
auf, je nach den unterschiedlichen Klima- und Bodenbedingungen.
In der nördlichen Zone findet man Carrasco Pinien, vermischt
mit Stein- Kork- und Bergeichen, alles mediterrane Arten,
die diesen Ort schon vor seinem Verfall besiedelten.
Fauna: Die interessante und gut erhaltene
Fauna wird vor allem durch die Arten geschätzt, die vom
Aussterben bedroht sind. Es ist einer der wenigen Plätze,
an denen man immer noch Chamäleons sehen kann. Weitere
Tierarten sind der Iltis, Wiesel, die Bergkatze, Steinmader
und das Wildschwein. Unter den Raubvögeln, die mit ihrem
majestätischen Flug die Bergspitzen umkreisen, kann man
Schlangen- und Fischadler, Habicht, Mäusebussard und
den Königsuhu, den grössten nächtlichen Raubvogel,
beobachten.
Kultur: Felsmalereien in kleinen Nischen
des Gebiets. Die Schnitzereien der Kathedrale, die Festung
von Gibralfaro, die Alcazaba, das Römische Theater, das
Geburtshaus von Picasso, das Kunstmuseum, der Palast der Grafen
von Buena Vista, die Santiago Kirche, der Vogel- und Botanikpark
„El Retiro“ in Churriana, der einen der bedeutendsten
historischen Gärten Spaniens besitzt, und der Botanische
Garten der „La Concepcion“.
Klimatologie: Jährliche Niederschläge:
500 mm. Durchschnittliche Monatstemperaturen zwischen 10ºC
und 26ºC.
ÖFFNUNGSZEITEN
- Empfang: Besucherzentrum “Lagar de Torrijos”,
Ctra. Málaga-Colmenar (C-345) Km 544,3 29013 Málaga
.
Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von 10:00
bis 17:00 Uhr
Tierbeobachtung: Ja
Beschilderte Wege: Ja
Geführte Besuche des Parks: Ja Mit Voranmeldung
Andere Freizeitaktivitäten: Mountainbike.
Populärwissenschaftliches Material: Ja
Darstellerische Informationstafeln: Ja
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| Doñana |
Datum
der Ernennung zum Naturpark: 1989
Ausdehnung des Parks: 53.709 ha
Tfno: 959 450 159 / 956 380 922
E-mail: pn.donana.cma@juntadeandalucia.es
Jährlicher Zustrom: 4.174 Besucher.
INTERESSANTE DATEN
WO BEFINDET ER SICH: Der Naturpark der Umgebung
von Doñana liegt im äussersten Südosten der
Provinz Huelva, südwestlich von Sevilla und nordwestlich
der Provinz Cadiz und schliesst neun gemeinden innerhalb der
drei Provinzen ein.
WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Der Nationalpark
von Doñana gilt als das grösste Ökologiereservat
in Europa. Aufgrund seiner geografischen Lage im Zusammenfluss
der mediterranen und atlantischen Region, bildet der Naturpark
von Doñana zusammen mit dem Nationalpark von Doñana
das europäische Bindeglied auf den Routen der Wandervögel
von Europa nach Afrika. Durch seine Nähe teilt der Park
ähnliche Landschaften, sowie das Habitat verschiedener
Tiere und Pflanzen.
Vegetation: Im Park wachsen die Gräser
Vulpia fontquerana, eine Art, die, laut dem Nationalen Katalog
der bedrohten Arten, vom Aussterben bedroht ist, Sowie Linaria
tursica und Micropyropsis tuberosa, die beide im Andalusischen
Katalog bedrohter wilder Pflanzen aufgeführt sind, abgesehen
von anderen Arten allgemeinen Interesses. Die Pflanzenwelt
ist sehr vielfältig und steht mit den verschiedenen vorhandenen
Ökosystemen in Verbindung.
Fauna: Jedes Ökosystem verfügt
über eine eigene und sich unterscheidende Fauna. Wir
finden hier 20 Arten an Süsswasserfischen, 11 Amphibien,
21 Reptilien, 37 Säugetieren (ohne die des Meeres) und
360 Vögeln, von denen sich 127 üblicherweise im
Park reproduzieren. Besonders interessant und folglich sehr
schwer zu entdecken, ist der Lince Iberico (Pardelluchs).
Kultur: Eine ganz besonderer kultureller
Anlass des ganzen Gebietes ist die Wallfahrt von Rocio. In
Almonte findet sich ein Museum der Bräuche.
Klimatologie: Jährliche Niederschlagsmengen
zwischen 500 und 700 mm. Für Almonte beträgt die
jährliche Niederschlagsmenge 630 mm. Durchschnittstemperaturen
von 13ºC (Januar) und 24ºC (August).
ÖFFNUNGSZEITEN
- Empfang: Büro des Naturparks C/ Sevilla nº 33
- 1ª planta 21730-Almonte (Huelva) Besucherzentrum
Bajo de Guía: Avda. Bajo de Guía, s/n 11540-Sanlúcar
de Barrameda (Cádiz)
Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von Dienstag
bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr. Vom 1. Juni bis 30.
September ist er auch nachmittags von 18:00 bis 20:00 Uhr
geöffnet.
Tierbeobachtung: Ja
Beschilderte Wege: Ja
Geführte Besuche im Park: Ja, durch private Touristikunternehmen.
Andere Freizeitaktivitäten: Ja, durch private Firmen.
Populärwissenschaftliches Material: Ja
Darstellerische Informationstafeln: Ja
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| Sierra
de Aracena y Picos de Aroche |
Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989
Ausdehnung des Parks: 186.827 ha
Tfno: 959 128 825
E-mail: pn.aracena.cma@juntadeandalucia.es
Jährlicher Zustrom: 20.932 Besucher.
INTERESSANTE DATEN
WO BEFINDET ER SICH: Er liegt im Norden der Provinz
Huelva und erstreckt sich über 186.827 Hektar, die sich
auf 28 Gemeinden der Sierra de Huelva verteilen. Er ist von
Flüssen durchzogen, die in drei Wassereinzugsgebiete
aufgeteilt sind: Guadalquivir (Ufer von Huelva), Guadiana
(Caliente, Múrtigas, Ingenio) und Odiel (Ufer von Linares,
Ufer von Santa Ana).
WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Das Interesse
an einem Besuch dieses Parks wird durch seinen Reichtum an
Weidelandschaften mit Stein- und Korkeichen, Kastanienwäldern
und Uferwäldern, sowie der Qualität seiner gastronomischen
Produkte, unter denen der Iberische Schinken sich besonders
auszeichnet, gerechtfertigt. Die „Gruta de las Maravillas"
(Wunderhöhle) ist von grossem geologischen und landschaftlichen
Interesse. Sie ist gross und schön, in den kalkigen Untergrund
dieser Sierra gebohrt und ist mit ihren 1200 Metern Länge,
eine der grössten der Iberischen Halbinsel.
Vegetation: Das Klima ist ideal für
die Entwicklung von Laubbäumen, wie dem Kastanienbaum,
der in Zeiten der Römer eingeführt wurde und mehr
als 4000 ha in den schattigen Höhen zwischen Aracena
und Cortegana besiedeln. Pappelhaine, Schwarzpinien und normale
Pinien, sowie Eukalyptusbäume sind andere Fremdarten,
die den originalen bodenständigen Wald ersetzt haben.
Dieser besteht hauptsächlich aus Steineichen, begleitet
von Kork- und Bergeichen in schattigen Bereichen und Tälern,
und einem Gestrüpp aus Kermeseichen, Terpentinbäumen
und Stechwinden. Auf den Weidegebieten von Cala und Aroche
stehen wundervolle Exemplare von Bergeichen, Reliquien alter
Wälder. In einzelnen Enklaven, wie dem Cerro del Castaño
(Kastanienhügel) und dem Castaño de Robledo, gibt
es einige Rodungen von Pyräneneichen, ein Baumart, die
sich sehr vermindert hat, da sie in den letzten Jahrzehnten
als Brennholzquelle diente. Am Boden der Schluchten sind die
Bäche und Flüsschen durch Arten bevölkert,
die sich an die feuchten und sumpfigen Böden angepasst
haben, wie Weiden, Erlen und Eschen, die manchmal richtige
Waldgalerien bilden, so wie es der Fall von Murtigas ist,
das flussab des Galarozas liegt.
Fauna: Trotz der Umwandlung des bodenständigen
Originalwalds der Sierra de Huelva in Weideflächen, Gemüsegärten
und Felder, ist die Fauna des Parks von aussergewöhnlichem
Reichtums. Unter den Raubvögelarten, die regelmässig
im Park nisten, treffen wir auf den Schwarzstorch, Königsadler
und den Turmfalken. Die Weideflächen mit Stein- und Korkeichen
geben den Tierarten, wie der Wildkatze, der Ginsterkatze,
dem Fuchs, des Steinmaders und anderen, von grossem Jagdwerten,
wie das Wildschwein oder dem Hirsch, die in den letzten Jahren
wieder hierher gebracht wurden, einen Lebensraum. Hier nisten
der Mäusebussard, der schwarze Milan, der Königsmilan
und der schwarze Adler.
Kultur: Diese Region der Sierra Morena konserviert
in ihren Dörfern und kleinen Ansiedlungen ein wertvolles
Kulturerbe. In Aroche findet man prähistorische Reste:
Dolmen und Menhires (hohe Steine), die als “Teufelssteine"
bekannt sind. Die Kirchenfestung von Aracena, die von den
Rittern des Santiagoorden im XIV Jahrhundert erbaut wurde,
befindet sich auf einem Kalkfelsen, in dem sich die Wunderhöhle
befindet, die über eine Galerie von einem Kilometer Länge
verfügt und seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts
(1914) für das Publikum geöffnet ist. Die Burg von
Cortegana und die Festungen von Cumbres Mayores, Aroche, Cala
und Cumbres de San Bartolome bilden ein bedeutendes architektonisches
Vermächtnis aus früheren Zeiten, sowie eine kleine
Moschee des X Jahrhunderts in Almonaster la Real. Im Dorf
Zufre kann man sein Rathaus bewundern, ein schönes Gebäude
aus dem XV Jahrhundert, das anscheinend der Sitz der Inquisition
war.
Klima: Durchschnittlicher Jahresniederschlag:
1.100 mm. Durchschnittstemperaturen von 7ºC (Januar)
und 25ºC (August).
ÖFFNUNGSZEITEN
- Empfang: Interpretationszentrum des Naturparks. Plaza
alta in Aracena. Edificio Cabildo Viejo. 21200 Aracena (Huelva).
Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Im Sommer
von Mai bis September. Von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 18:00
bis 20:00 Uhr. Im Winter. Von 10:00 bis 14:00 Uhr und von
16:00 bis 18:00 Uhr.
Tierbeobachtung: Nein
Beschilderte Wege: Ja
Geführte Besuche im Park: Ja
Andere Freizeitaktivitäten: Wandern
Populärwissenschaftliches Material: Ja
Darstellerische Informationstafeln: Ja
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| Parque
de Sierra Nevada |
Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989
Ausdehnung des Parks: 171.829 Hektar
Tfno: 958 026 300 / 958 026 303 / 958 340 625 / 950 513
548
E-mail: pn.snevada.cma@juntadeandalucia.es
Jährlicher Zustrom: 75.985 Besucher.
INTERESSANTE DATEN
WO BEFINDET ER SICH: In den Provinzen von Granada
und Almeria, genauergesagt südöstlich von Granada
und dem westlichen Teil der Provinz Granada.
WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Es ist eines
der grössten Naturschutzgebiete Andalusiens und nach
den Alpen, eines der höchsten Bergmassive von ganz Westeuropa.
Er ist das Dach der Iberischen Halbinsel, da er die zwei höchsten
Gipfel aufweist, der Mulhacen (3482 m) und der Veleta (3398
m), sowie mehr als 20 Gipfel, die höher als 2000 Meter
sind. Die unterschiedlichen Höhen führen dazu, dass
der Park einen riesigen botanischen Reichtum besitzt. Es ist
das Gebiet mit der grössten Ansammlung von endemischen
Pflanzen des europäischen Kontinents.
Vegetation: Der Park der Sierra Nevada verfügt
über Steineichen-, Kastanien- und Eichenwälder,
Hochgebirgspinien und das höchste Piornal, wo die Pflanzenarten
eine Kissenform annehmen, um sich vor den kalten Temperaturen
im Winter und den eisigen Winden zu schützen. Die unzähligen
Wasserläufe, die die Sierra Nevada durchkreuzen, werden
von Baumgalerien, die aus Pappel- und Weidenhainen bestehen,
flankiert. Auf den “Cascajares”, den Ansammlungen
loser Steine und den “Borreguiles”, Hochgebirgsweiden
mit feuchten Böden, findet man die meisten der 60 Arten,
die ausschliesslich in der Sierra Nevada wachsen. Deshalb
ist es Pflicht, den Botanischen Garten der La Cortijuela in
der Nähe des Cerro del Trevenque zu besuchen, wo über
hundert Pflanzenarten des Parks ausgestellt sind.
Fauna: Man trifft auf aussergewöhnliche
Tiere, unter anderem auf mehr als 20 Schmetterlingsarten.
Die Sierra biete vielen kleinen Vogelarten, einer nennenswerten
Zahl an Raubvögeln und verschiedenen Säugetieren,
unter denen sich die Bergziege auszeichnet, die auf den Weiden
des Hochgebirges zu sehen ist, Schutz.
Kultur: Im Kurort Lanjaron, in der Nähe
des Parks, findet man eine Mineralwasserfabrik, die erste
ihrer Art in Spanien. In Pampaneira und anderen Dörfern
des Barranco de Poqueira gibt es Kunsthandwerkstätten
für Textilien. Die Bienenzucht der Alpujarra ist eine
florierende Tätigkeit. Und in Trevelez kann man seine
berühmten und ausgezeichneten Schinken probieren.
Klimatologie: Temperatur: -25ºC (Minimum
im Winter), 35ºC (Maximum im Sommer) und eine jährliche
Niederschlagsmenge von 1200 mm.
ÖFFNUNGSZEITEN
- Empfang:
Büro des Naturparks. Carretera de la Sierra, Km 718191-Pinos
Genil (Granada)
Besucherzentrum: "El Dornajo" Ctra. Sierra Nevada,
Km. 23 18160-Güéjar Sierra (Granada)
" Láujar de Andárax" Ctra. Láujar
- Berja, Km. 1 04470-Láujar de Andárax (Almería)
Öffnungszeiten der Interpretationszentren:
Abhängig von jedem Zentrum, obwohl sie allgemein im
Herbst und Winter täglich ausser montags öffnen.
Im Winter von 10:00 bis 13:00 Uhr. Im Frühjahr und
Sommer sind sie freitags, samstags und sonntags von 11:00
bis 19:00 Uhr geöffnet
Tierbeobachtung: Nein
Beschilderte Wege: Ja
Geführte Besuche im Parks: Ja, durch Privatunternehmen und
Führer des Nationalparks.
Andere Freizeitaktivitäten: Ja, Bergsteigen, Reiten,
Langlauf, Überfahrten, 4 x 4 Off-road Strecken.
Populärwissenschaftliches Material: Ja
Darstellerische Informationstafeln: Ja
|
| Sierra
de Baza |
Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989
Ausdehnung des Parks: 53.649 ha
Tfno: 958 002 018
E-mail: pn.baza.cma@juntadeandalucia.es
Jährlicher Zustrom: 8.122 Besucher.
INTERESSANTE DATEN
WO BEFINDET ER SICH: Der Naturpark der Sierra de
Baza gehört zur Cordillera Betica (Betische Bergkette)
und befindet sich in der Zone des östlichen Zentrums
der Provinz Granada. Er sticht als spektakuläre Massige
Gestalt heraus, die von der Vegetation bedeckt ist. Zwischen
den über 2000 Meter hohen Bergen findet man landwirtschaftliche
Flächen. Der Park hat ein Ausmass von 53.649 ha und schliesst
vier Stadtgebiete mit ein: Baza, Caniles, Dolar, Gor und das
Tal von Zalabi, mit einer Gesamtbevölkerung von 30000
Einwohnern.
WARUM SOLLTE SICH EIN BESUCH: Das Gebiet wird
von zahlreichen Wanderwegen durchquert, die uns die Gelegenheit
geben, auf Wanderungen seine herrlichen Landschaften zu besichtigen.
Sein einsames Ambiente und die Unzugänglichkeit seiner
Gipfel bilden einen geeigneten Lebensraum für mehr als
10 Arten von Raubvögeln, die uns mit ihrem spektakulärem
Flug und ihren Jagdgewohnheiten, ein tolles Schauspiel bieten.
Vegetation: In einem Berggebiet wie dieser
Sierra, ändert sich die Vegetation, wenn man in höhere
Lagen kommt und von der Temperatur, Feuchtigkeit und dem Mineralreichtum
des Bodens abhängig sind. Wir können sehr unterschiedliche
Gruppen unterscheiden: die tieferen Lagen mit sanften Hängen
sind mit Steineichen besiedelt und von Grasschichten begleitet,
in denen die Pfingstrose überwiegt. Etwas weiter oben
findet man ein dorniges Gebüsch mit Bergeichen und Ahornbäumen,
die die kalten Temperaturen und mageren Böden vertragen.
Trotzdem entspricht die grösste Pflanzenfläche den
Wiederaufforstungen der verschiedenen Pinienarten, die von
Büschen des Sadebaums und Wacholder begleitet werden.
Eine andere sehr interessante Enklave vom botanischen Gesichtspunkt
aus, gilt den Thymiangruppen, einzige Pflanzenarten in der
Bergenlandschaft der sogenannten Blanquizares.
Fauna: Im Bezug auf die Fauna, können
wir sagen, dass in dieser Sierra eine vielfältige Vogelgemeinschaft
existiert, nicht zuletzt, dank einem Mosaik an Biotopen. Die
Raubvögel sind die herausragende Gruppe, unter denen
man den Habicht, den Habichtsadler, Königsadler oder
Königsuhu findet. In den konservierten Resten des mediterranen
Waldes, kommen häufig kleinere Säugetiere vor, wie
den Steinmader, die Bergkatze oder den Dachs. Die Gehölze
der Flüsse bieten ein einzigartiges und feuchtes Biotop
in der Sierra, obwohl sie nicht häufig vorkommen und
ihr Zustand sehr verwahrlost ist. In ihnen sind der Frosch,
die Wasserschlange, die Viper, die Spitzmaus, die Nachtigall
und der südliche Brustbandtyrann sehr häufig anzutreffen.
Kultur: Die Sierra war seit je her ein besiedelter
Ort, wie die Reste aus der Altsteinzeit beweisen, die auf
dem Jabalcon Berg gefunden wurden. Hier sind es die Höhlen
mit Wandmalereien, die die Ansiedlungen des primitiven Menschen
bezeugen. Der wichtigste archäologische Restfund, zumindest
aufgrund seiner besonderen Schönheit, ist die "Dama
de Baza", eine iberische Skulptur aus dem IV Jahrhundert
v. Chr.. Die Reste der Via Augusta sind ebenso wichtig, da
sie zu den Strecken gehört, die Betica mit Rom verband.
Die Stadt Baza spielte eine sehr bedeutende Grenzrolle in
der arabischen Epoche, aus der man einige Denkmäler von
grossem Interesse, wie die Stiftskirche der Kathedrale, die
auf einer alten Moschee erbaut wurde. Die arabischen Bäder
des Judenviertels aus dem XI Jahrhundert wurden restauriert
und sind heute öffentliches Eigentum.
Klima: Monatliche Durchschnittstemperaturen:
6ºC (Januar) - 25ºC (Juli). Die durchschnittliche
Niederschlagsmenge liegt bei 400 mm.
ÖFFNUNGSZEITEN
- Empfang: Besucherzenturm “Narvaez” Autovia
A-92, Ausfahrt km 324 18800-Baza (Granada)
Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von Oktober
bis Dezember: Von Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 14:00
Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr. Von Januar bis März: Von
Freitag bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr und 16:00 bis
18:00 Uhr. Von April bis 12. Juni: Von Mittwoch bis Sonntag
von 10:00 bis 14:00 Uhr und 18:00 bis 20:00 Uhr. Vom 13,
Juni bis 30. September: Von Freitag bis Sonntag von 10:00
bis 14:00 Uhr und 18:00 bis 20:00 Uhr
Tierbeobachtung: Ja, in der Paarungszeit
Beschilderte Wege: Ja
Geführte Besuche des Parks: Nein
Andere Freizeitaktivitäten: Ja, aber durch Privatunternehmen.
Populärwissenschaftliches Material: Ja
Darstellerische Informationstafeln: Ja
|
| Sierra
de Huetor |
Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989
Ausdehnung des Parks: 12.128 ha
Tfno: 958 026 000 / 958 540 426
E-mail: pn.huetor.cma@juntadeandalucia.es
Jährlicher Zustrom: 9.957 Besucher.
INTERESSANTE DATEN
WO BEFINDET ER SICH: Im Nordosten der Provinz Granada.
WARUM SOLLTE SICH EIN BESUCH: Er ist eine
grosse grüne Lunge, nur wenige Minuten von Granada entfernt.
Wegen dem Kalkreichtum der zahlreichen Berge und Landschaften,
das mit einer grossen Vegetationsvielfalt, einer grossen Tierwelt
und einer grossen historischen Tradition, im Einklang steht.
Vegetation: Der grösste Teil des Gebietes
ist von einem Wald bedeckt, obwohl auch grosse Räume
bestehen, deren Eigenschaften aufgrund der Höhe, die
Gebüsche und Kriechpflanzen, sowie Thymiangruppen oder
Stechginster sind. Der Grund dafür ist die Verwahrlosung
des Bodens.
Der Wald besteht zum grössten Teil aus Pinien, einigen
natürlichen Ursprungs, aber die meisten durch die Wiederaufforstung.
Es gibt aber auch noch grössere Flecken mit Steineichen,
sowie in etwas geringerer Anzahl, einige Bergeichen und Gruppierungen
von Eichen und Ahornbäumen.
Fauna: Es gibt eine grosse Vielfältigkeit
bei den Tieren: Die Bergziege und das Wildschwein als die
grossen Säugetiere, der Fuchs, die Ginsterkatze, der
Wiesel, der Steinmader, die Bergkatze als Fleischfresser,
sowie Kaninchen, Maulwürfe, Dachse und Siebenschläfer.
Unter den Raubvögeln heben sich der Königsadler,
der Habicht, der Königsuhu, der Sperber, der Fischadler,
der Steinkauz und der Waldkauz hervor. Andere bedeutende Vögel
sind Amseln, Rotkehlchen, Brustbandtyrann, Rebhühner,
Eichelhäher, usw.. Unter den Reptilien findet man verschiedene
Echsenarten, die Treppennatter, sowie die Grossmaulviper.
Kultur: Von vielen Punkten des Parks hat
man einen phantastischen Ausblick auf die Sierra Nevada. Die
verschiedenen Kulturen, die das Gebiet besiedelten, haben
ihre Spuren hinterlassen. In Cogolos Vega befinden sich arabische
Bäder in einem guten Konservierungszustand, die der Beweis
des Ausmasses der muselmanischen Zivilisation im Königreich
von Granada sind. Der Palast „El Cuzco“ in Viznar
wurde zum historischen Kunstdenkmal ernannt.
Klima: Gebiet mit einem trockenem Klima,
mit Temperaturunterschieden von 15º zwischen Sommer und
Winter. Für Besuche empfehlen wir den Frühling und
Herbst.
ÖFFNUNGSZEITEN
- Empfang: Besucherzentrum Puerto Lobo, Strasse von Víznar
nach Puerto Lobo km. 43.
Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von Donnerstag
bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 16:00 bis 18:00
Uhr im Winter und von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 18:00
bis 20:00 Uhr im Sommer.
Tierbeobachtung: Nein
Beschilderte Wege: Ja
Geführte Besuche im Parks: Ja
Andere Freizeitaktivitäten: Umweltworkshops, Sternegucken,...
Populärwissenschaftliches Material: Ja
Darstellerische Informationstafeln: Ja
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