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Reiseführer von Andalusien > Über Andalusien > Naturparks

NATURPARKS

Es gibt in Spanien 113 Naturparks, die etwas weniger als 3 Millionen Hektar in Anspruch nehmen (6% des nationalen Territorium). Von diesen 113 liegen 24 in Andalusien, die 17 % der andalusischen Territoriums belegen.

Der Begriff Naturparks, zusammen mit den Nationalparks und Reservat der Biosphäre, ist der wichtigste zum Schutz der Natur. Die Ernennung und Verwaltung der Naturparks ist einzig und allein eine Angelegenheit der autonomen Regionen. Ausserdem verfügt Andalusien über die fünf grössten Naturparks: Cazorla, Sierra de Aracena, Sierra Norte, Sierra Nevada und Los Alcornocales

Unter dem Aspekt der Verbreitung, der Aufmerksamkeit den Besuchern gegenüber und die Vermarktung eines Bewusstseins des Respekts und dem Schutz der Umwelt gegenüber, ist die Existenz von Interpretationszentren unumgänglich (Fachpersonal und Räume mit pädagogischem Material – Tafeln, Zeichnungen, Modelle, Reproduktionen, audiovisuelle und interaktive Systeme -, die Schätze und Eigenschaften des Parks)


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Der Begriff Naturpark ist in Spanien einer der bedeutendsten auf dem Gebiet der Erhaltung und einer der weit verbreitetsten in unserem Land. Sie sind konkret durch das Gesetz 4/89 geschützt, das vom Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde. Im Artikel 13 steht, dass die Naturparks, Naturgebiete sind, die für die menschliche Nutzung oder Ansiedlung nur gering umgewandelt wurden, die aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit und der Kennzeichnung seiner Ökosysteme oder Einzigartigkeit seiner Flora, Fauna und den geomorfologischen Formationen ökologische, ästethische, bildende und wissenschaftliche Werte besitzen, deren Erhalt eine besondere Aufmerksamkeit verdient. Im gleichen Artikel wird festgelegt, dass die Parks “den Nutzen von natürlichen Ressourcen limitieren können und alles, was mit den Zielen, die seine Ernennung gerechtfertigt haben, nicht im Einklang steht, verboten werden kann". Desweiteren wird bestimmt, dass man den Zutritt von Besuchern in den Parks mit genauen Beschränkungen kontrolliert, um den Schutz dieser zu gewährleisten.

Unterschiede der verschiedenen Naturgebiete

Jede autonome Region hat verschiedene Kategorien für die eigenen Naturparks erstellt: regionale Parks, ländliche Parks, Naturgebiete von speziellem Interesse, geschütztes Naturdenkmal, Naturreservate, Ort von wissenschaftlichem Interessem geschützte Landschaft, usw.. Alle Plätze geniessen unterschiedliche Schutzkategorien.

NATURPARK UND NATIONALPARK

Die Unterschiede sind vor allem verwaltungstechnisch, allerdings mit den folgenden Nuancen:

Naturparks: Ihre Verwaltung hängt von jeder autonomen Region ab (jeweiliges Landesministerium für Umwelt). Folglich wird ein spanischer Schutzbegriff definiert, der den Erhalt der Naturwerte und die Verwaltung durch die autonome Region voraussetzt.

Nationalparks: Grundsätzlich gilt das gleiche, wie bei den Naturparks, obwohl die Nationalparks im Prinzip noch unberührter sind und deren Einzigartigkeit, von allgemeinem staatlichen Interesse ist und das Hauptsystem der spanischen Natur repräsentiert.

Reservat der Biosphäre: Die Verwaltung liegt auch bei den autonomen Regionen, aber ihr Ursprung ist anders. Es sind die Regierungen jedes Landes, die über die entsprechenden Nationalkomitees, die Gebiete vorschlagen, die als Reservate der Biosphäre in Frage kommen. Danach entscheidet der Internationale Rat der Koordination des internationalen Programms Mensch und Biosphäre (Man and the Biosphere) der UNESCO, die Vorschläge zu studieren und zu verabschieden, wenn eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt werden.


Cádiz Málaga
Huelva Granada
Bahía de Cádiz

Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989

Ausdehnung des Parks: 10.522 ha

Tfno: 956 590 971

E-mail: pn.bahiadecadiz.cma@juntadeandalucia.es

Jährlicher Zustrom: 11.181 Besucher.

INTERESSANTE DATEN

WO BEFINDET ER SICH: Er liegt in den Stadtgebieten von Cadiz, San Fernando, Chiclana, Puerto Real und Puerto Santa María

WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Aufgrund des Habitats der Reproduktion, des Überwinterns und der Vogelwanderung von mehr als 200 Wasservögeln, unberührten Stränden, Marschland, Salinen und Pinienwäldern.

Vegetation: Sie setzt sich aus Arten zusammen, die sich an die salzige Umgebung, an die Überflutung durch die Gezeiten und den sandigen Bodengewöhnt haben. Es können Enklaven von Pinien und ein kleiner Wald von ca. 6 ha Grösse, der bei Sancti Petri liegt, besichtigt werden.

Fauna: Eine grosse Anzahl an Wasservögeln, wie Haubentaucher, Kormorane, Möwen und Basstölpel. Es nisten Stelzenläufer, Reiher und Säbelschnäbler, genauso wie der Flamingo und der Fischadler. Es gibt zahlreiche Muscheln, Garnelen und Krebse, Seezungen und Lubinen.

Kultur: Phönizische und römische Reste. Rest von Festungen und Militärgebäuden. Reste einer der ältesten Eisenbahnen Spaniens. Man kann den alten Hafen leicht erreichen, der in Caño del Trocadero in Puerto Real liegt. Zahlreiche versunke Galeonen liegen vor der Küste. Die Burg von Sancti Petri sollte man nicht verpassen.

Es stehen Cafeterias und Restaurants zur Verfügung

Klimatologie: sanftes Klima von mediterranem Typ. Durchschnittlicher Jahresniederschlag: 600mm. Durchschnittstemperaturen von 13ºC (Januar) und 24ºC (August).

ÖFFNUNGSZEITEN

  • Empfang: Büro des Naturparks. Botanische Gärten von San Fernando. C/ Coghen s/n San Fernando. von 08:00 bis 14:30 Uhr
    Tierbeobachtung: Ja.
    Beschilderte Wege: Ja
    Geführte Besuche des Parks: Ja.
    Andere Freizeitaktivitäten: Nein.
    Populärwissenschaftliches Material: Ja
    Darstellerische Informationstafeln: Ja


La Breña y Marismas de Barbate
Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989

Ausdehnung des Parks: 4.845 ha

Tfno: 956 590 405 / 956 590 971

E-mail: pn.bahiadecadiz.cma@juntadeandalucia.es

Jährlicher Zustrom: 28.216 Besucher.

INTERESSANTE DATEN

WO BEFINDET ER SICH: Stadtgebiete von Barbate und Vejer, im Süden der Provinz Cadiz.

WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Seine Klippen und Pinienwälder stechen, genau wie seine spektakulären Aussichten, hervor.

Vegetation: Die Spitze der Klippen des Parks sind von einem Pinienwald besiedelt, der dank der Wiederaufforstungen Ende des vergangenen Jahrhunderts zustande kam. Begleitet werden die Pinien von einem Dickicht aus mediterranen Büschen mit Feuerschneisen, um mögliche Brände zu verhindern. Am Rand der Klippen stehen einige Exemplare der Carrasco Pinie, gemischt mit Sade- und Wacholderbäumen, zusammen mit Büschen in Kissenform, die der Kraft des Windes strotzen. Das salzige Umfeld an der Klippenwand kommt von den kleinen Wassertropfen des Meeres, die der Wind hochträgt und gegen den Fels prallen lässt. Dieser Effekt wird „Salzspray“ genannt. Durch diese physischen Bedingungen entwickeln sich charakteristische Vegetationsgruppen in den Marschländern, die sich an die salzige Umgebung gewöhnt haben und den Namen Halophyten erhalten haben. Unter ihnen entdeckt man die Barillas, Salzmelden oder Strohblumen In den geschützten und weitläufigeren Zonen der Böschung haben sich wilde Feigenbäume und Brombeersträucher angesiedelt.

Fauna: Es gibt eine bedeutende Gruppe an Vögeln im Park, die sich aus den folgenden Arten zusammensetzt: Gimpel, Girlitze, Stieglitze und Drosseln. Es gint auch ein Paar von Wanderfalken und ein anderes von Turmfalken.

Kultur: Der Stadtkern von vejer präsentiert eine gut erhaltene Architektur, in der sich seine zwei gezinnten Türme hervorheben. Auf der Strasse von Vejer nach Barbate finden wir die Wallfahrtskapelle von San Ambrosio und das Heiligtum von Oliva.

ÖFFNUNGSZEITEN

  • Empfang: Das Informationsbüro befindet sich in der Ortschaft San Fernando, C/Coghen, nº 3, 11100 San Fernando. Die Öffnungszeiten sind von 09:00 bis 14:00 Uhr.
    Tierbeobachtung: Nein
    Beschilderte Wege: Ja
    Geführte Besuche des Parks: Ja
    Populärwissenschaftliches Material: Ja
    Darstellerische Informationstafeln: Ja

Sierra de Grazalema

Datum der Ernennung zum Naturpark: 1984

Ausdehnung des Parks: 51.695 ha

Tfno: 956 716 063 / 956 716 236 / 952 877 778 / 952 871 171 / 952 154 599 / 956 727 029 / 956 123 114

E-mail: pn.grazalema.cma@juntadeandalucia.es

Jährlicher Zustrom: 63.294 Besucher.

INTERESSANTE DATEN

WO BEFINDET ER SICH: Der Naturpark der Sierra de Grazalema befindet sich zwischen den Provinzen von Cadiz und Malaga in der westlichsten Zone der Cordillera Betica (Betische Bergkette) mit einer Ausdehnung von 51.695 Hektar. Insgesamt schliesst er 14 Gemeinden mit ein: Grazalema, Zahara de la Sierra, Villaluenga del Rosario, Benaocaz, Ubrique, El Bosque, Prado del Rey, El Gastor und Algodonales in der Provinz Cadiz und Benaoján, Montejaque, Cortes de la Frontera, Jimera de Líbar und Ronda in der Provinz Malaga.

WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Der Naturpark, der auch zum Reservat der Biosphäre ernannt wurde, hebt sich durch seine ungeschliffenen Reliefs und den vertikalen Felswänden, wie die Garganta Verde (Grüne Schlucht), mit einer Tiefe von 400 Metern, hervor. Ausserdem bietet er eine grosse Vielfältigkeit an Tier und Pflanzenarten.Ulmen, Weiden und Pappeln sind die Arten, die die charakteristischen Waldgalerien bilden und den Flüssen und Bächen folgen, wie man am Beispiel des Oberlaufs des El Bosque Flusses beobachten kann. Ausserdem besitzt er den einzigen Pinsapowald weltweit. Alle diese Arten, bis zu 90 an der Zahl, werden im Botanischen Garten von El Bosque repräsentiert, der zwei Alternativstrecken zur Verfügung stellt. Zahlreiche Vogelarten haben sich im Park angesiedelt. Dennoch sind es, aufgrund ihrer Grösse und des majestätischem Fluges, die Raubvögel, die die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Vegetation: Trotz der Anwesenheit des Menschen seit sehr langer Zeit, konserviert die Sierra eine bedeutende Waldmenge mit einer typisch mediterranen Vegetation: Stein-, Kork- und Bergeichen, Johannisbrotbäume und wilde Olivenbäume. Im Schatten der Sierra del Pinar findet man einen herrlichen Pinsapowald. Er ist der, der von dieser exklusiven Tannenart der Berglandschaft von Ronda, am besten erhalten ist. In den benachbarten Bergen gibt es kleine Wäldchen oder einzelne Exemplare dieser Art und ist damit Zeuge seiner früheren Ausdehnung. Der Besuch des Pinsapowaldes, sowie anderen Enklaven und Reservaten des Parks, kann nur an bestimmten Jahreszeiten und mit einer limitierten Besucherzahl erfolgen. Und manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn man einen Führer dabei hat. Ulmen, Weiden und Pappeln sind die Arten, die die charakteristischen Waldgalerien bilden und den Flüssen und Bächen folgen, wie man am Beispiel des Oberlaufs des El Bosque Flusses beobachten kann. Alle diese Arten, bis zu 90 an der Zahl, werden im Botanischen Garten von El Bosque repräsentiert, der zwei Alternativstrecken zur Verfügung stellt.

Fauna: Zahlreiche Vogelarten haben sich im Park angesiedelt. Dennoch sind es, aufgrund ihrer Grösse und des majestätischem Fluges, die Raubvögel, die unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Von einer Rasse, dem Gänsegeier, finden wir hier eine der grössten Kolonien Europas. Dies macht aus diesem Gebiet eine magische Enklave für die Liebhaber der Vogelkunde.

Kultur: Es ist möiglich die Höhlen oder Grotten zu besuchen, unter denen sich der Komplex “Hundidero-Gato”, der die grösste Höhle Andalusiens darstellt oder die "Cueva de la Pileta" befinden. Die Gastronomie des Gebiets ist ein anderer bedeutender kultureller Reichtum. Es gibt in verschiedenen, der umliegenden Ortschaften, römische Reste.

ÖFFNUNGSZEITEN

  • Empfang:
    Büros des Naturparks. Avda. de la Diputación s/n 11670 El Bosque (Cádiz)
    Casa de la Alameda C/Alameda del Tajo, s/n 29400-Ronda (Málaga)
    Besucherzentren:
    Palacio de Mondragón Plaza de Mondragón (Rathaus Ronda) 29400 Ronda (Málaga)
    Cortes de la Frontera Avda. de la Democracia s/n 29380-Cortes de la Frontera (Málaga)
    El Bosque Avda. de la Diputación s/n 11670 El Bosque (Cádiz)
    Zahara de la Sierra Plaza de Zahara, 3 11688 Zahara de la Sierra (Cádiz)
    Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 16:00 bis 18:00 Uhr. An Feiertagen: von 09:00 bis 14:00 Uhr und nachmittags nur an Samstagen von 16:00 bis 18:00 Uhr.
    Beschilderte Wege: Ja
    Geführte Besuche des Parks: Ja, sowohl für Einzelpersonen als auch für organisierte Gruppen.
    Andere Freizeitaktivitäten: Ja, Wandern, Paragliding, Bergsteigen, Wassersportarten, Höhlenforschung.
    Populärwissenschaftliches Material: Ja
    Darstellerische Informationstafeln: Ja


Sierra de las Nieves

Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989

Ausdehnung des Parks: 20.163 ha

Tfno: 951040058 / 952877778

Interpretationszentrum „Palacio de Mondragon“ Tel.: +34 952 871 171
Fax: + 34 952 871 171

Büro des Naturparks. Fax: + 34 952 877 221

E-mail: pn.sierranieves.cma@juntadeandalucia.es

Jährlicher Zustrom: 30.000 Besucher.

INTERESSANTE DATEN

WO BEFINDET ER SICH: Er befindet sich inmitten des Naturgebiets der Berglandschaften von Ronda, im westlichen Teil der Provinz Malaga. Er nimmt Teile der Stadgebiete von El Burgo, Istan, Monda, Parauta, Ronda, Tolox und Junquera ein.

WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Eine der grössten Anziehungspunkte des Parks sind seine Kalkformationen. Er hat den grössten Umfang an Pinsapos.

Vegetation: Sein unebenes Relief, das von tiefen Schluchten, Einschnitten und Hohlwegen durchzogen wird, charakterisiert sich durch eine aprubte Formgebung. Die Höhle G.E.S.M. ist die drittgrösste der Welt, was Tiefen angeht. Die unterschiedlichen Höhen der Zonen des Naturparks, machen aus jeder eine Ebene, wo verschiedene Arten angetroffen werden können. Herausragend ist der Pinsapowald, eine exklusive Tanne des Südens der Halbinsel und im Norden Marrokkos, der ca. 3000 ha in diesem Naturpark besiedelt. Desweiteren trifft man auf Berg-, Stein- und Korkeichen.

Fauna: Vom Königsadler bis hin zur Bergziege, Gemsen, Mufflon, Bergkatze oder dem Fischotter.

Kultur: Die Ortschaft von Ronda wurde zum “Malerischen Landschaft mit seiner gesamten Umgebung“ ernannt. Der Tajo trennt die Stadt in zwei Teile, den Markt und die Stadt, die über drei Brücken verbunden sind: die Puente Arabe (arabische Brücke), die Puente Viejo (alte Brücke) oder auch römische Brücke genannt und Puente Nuevo (neue Brücke)

Klimatologie: Durchschnittlicher Jahresniederschlag: 1.030mm. Durchschnittliche Monatstemperaturen zwischen 9ºC (Januar) und 27ºC (Juli).

ÖFFNUNGSZEITEN

  • Empfang: Es ist ein Empfang vorgesehen, aber noch nicht jetzt.
    Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von 8 bis 15 Uhr
    Tierbeobachtung: Nein
    Beschilderte Wege: Ja
    Geführte Besuche des Parks: Es werden verschiedene von Privatfirmen angeboten
    Andere Freizeitaktivitäten: Unternehmen aktiven Tourismus.
    Populärwissenschaftliches Material: Ja Kostenlose Prospekte und CD´s .
    Darstellerische Informationstafeln: Ja


Montes de Málaga
Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989

Ausdehnung des Parks: 4.996 ha

Tfno: 951 045 100

E-mail: pn.montesdemalaga.cma@juntadeandalucia.es

Jährlicher Zustrom: 12.286 Besucher.

INTERESSANTE DATEN

WO BEFINDET ER SICH: Er liegt 15 km nördlich der Stadt Malaga

WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Die Nähe der Stadt Malaga, sowie seine Landschaft, geben dem Park als alternativem Vergnügenszentrum für den Tourismus der Costa del Sol einen hohen Stellenwert .

Vegetation: Die grössten Flächen des Naturparks sind durch Pinienwälder besiedelt, dank der Wiederaufforstung in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, um die Überschwemmungen, die die Stadt Malaga betrafen, zu verhindern. Diese Wiederaufforstungen weisen Unterschiede auf, je nach den unterschiedlichen Klima- und Bodenbedingungen. In der nördlichen Zone findet man Carrasco Pinien, vermischt mit Stein- Kork- und Bergeichen, alles mediterrane Arten, die diesen Ort schon vor seinem Verfall besiedelten.

Fauna: Die interessante und gut erhaltene Fauna wird vor allem durch die Arten geschätzt, die vom Aussterben bedroht sind. Es ist einer der wenigen Plätze, an denen man immer noch Chamäleons sehen kann. Weitere Tierarten sind der Iltis, Wiesel, die Bergkatze, Steinmader und das Wildschwein. Unter den Raubvögeln, die mit ihrem majestätischen Flug die Bergspitzen umkreisen, kann man Schlangen- und Fischadler, Habicht, Mäusebussard und den Königsuhu, den grössten nächtlichen Raubvogel, beobachten.

Kultur: Felsmalereien in kleinen Nischen des Gebiets. Die Schnitzereien der Kathedrale, die Festung von Gibralfaro, die Alcazaba, das Römische Theater, das Geburtshaus von Picasso, das Kunstmuseum, der Palast der Grafen von Buena Vista, die Santiago Kirche, der Vogel- und Botanikpark „El Retiro“ in Churriana, der einen der bedeutendsten historischen Gärten Spaniens besitzt, und der Botanische Garten der „La Concepcion“.

Klimatologie: Jährliche Niederschläge: 500 mm. Durchschnittliche Monatstemperaturen zwischen 10ºC und 26ºC.

ÖFFNUNGSZEITEN

  • Empfang: Besucherzentrum “Lagar de Torrijos”, Ctra. Málaga-Colmenar (C-345) Km 544,3 29013 Málaga .
    Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von 10:00 bis 17:00 Uhr
    Tierbeobachtung: Ja
    Beschilderte Wege: Ja
    Geführte Besuche des Parks: Ja Mit Voranmeldung
    Andere Freizeitaktivitäten: Mountainbike.
    Populärwissenschaftliches Material: Ja
    Darstellerische Informationstafeln: Ja

Doñana

Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989

Ausdehnung des Parks: 53.709 ha

Tfno: 959 450 159 / 956 380 922

E-mail: pn.donana.cma@juntadeandalucia.es

Jährlicher Zustrom: 4.174 Besucher.

INTERESSANTE DATEN

WO BEFINDET ER SICH: Der Naturpark der Umgebung von Doñana liegt im äussersten Südosten der Provinz Huelva, südwestlich von Sevilla und nordwestlich der Provinz Cadiz und schliesst neun gemeinden innerhalb der drei Provinzen ein.

WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Der Nationalpark von Doñana gilt als das grösste Ökologiereservat in Europa. Aufgrund seiner geografischen Lage im Zusammenfluss der mediterranen und atlantischen Region, bildet der Naturpark von Doñana zusammen mit dem Nationalpark von Doñana das europäische Bindeglied auf den Routen der Wandervögel von Europa nach Afrika. Durch seine Nähe teilt der Park ähnliche Landschaften, sowie das Habitat verschiedener Tiere und Pflanzen.

Vegetation: Im Park wachsen die Gräser Vulpia fontquerana, eine Art, die, laut dem Nationalen Katalog der bedrohten Arten, vom Aussterben bedroht ist, Sowie Linaria tursica und Micropyropsis tuberosa, die beide im Andalusischen Katalog bedrohter wilder Pflanzen aufgeführt sind, abgesehen von anderen Arten allgemeinen Interesses. Die Pflanzenwelt ist sehr vielfältig und steht mit den verschiedenen vorhandenen Ökosystemen in Verbindung.

Fauna: Jedes Ökosystem verfügt über eine eigene und sich unterscheidende Fauna. Wir finden hier 20 Arten an Süsswasserfischen, 11 Amphibien, 21 Reptilien, 37 Säugetieren (ohne die des Meeres) und 360 Vögeln, von denen sich 127 üblicherweise im Park reproduzieren. Besonders interessant und folglich sehr schwer zu entdecken, ist der Lince Iberico (Pardelluchs).

Kultur: Eine ganz besonderer kultureller Anlass des ganzen Gebietes ist die Wallfahrt von Rocio. In Almonte findet sich ein Museum der Bräuche.

Klimatologie: Jährliche Niederschlagsmengen zwischen 500 und 700 mm. Für Almonte beträgt die jährliche Niederschlagsmenge 630 mm. Durchschnittstemperaturen von 13ºC (Januar) und 24ºC (August).

ÖFFNUNGSZEITEN

  • Empfang: Büro des Naturparks C/ Sevilla nº 33 - 1ª planta 21730-Almonte (Huelva) Besucherzentrum Bajo de Guía: Avda. Bajo de Guía, s/n 11540-Sanlúcar de Barrameda (Cádiz)
    Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr. Vom 1. Juni bis 30. September ist er auch nachmittags von 18:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
    Tierbeobachtung: Ja
    Beschilderte Wege: Ja
    Geführte Besuche im Park: Ja, durch private Touristikunternehmen.
    Andere Freizeitaktivitäten: Ja, durch private Firmen.
    Populärwissenschaftliches Material: Ja
    Darstellerische Informationstafeln: Ja


Sierra de Aracena y Picos de Aroche

Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989

Ausdehnung des Parks: 186.827 ha

Tfno: 959 128 825

E-mail: pn.aracena.cma@juntadeandalucia.es

Jährlicher Zustrom: 20.932 Besucher.

INTERESSANTE DATEN

WO BEFINDET ER SICH: Er liegt im Norden der Provinz Huelva und erstreckt sich über 186.827 Hektar, die sich auf 28 Gemeinden der Sierra de Huelva verteilen. Er ist von Flüssen durchzogen, die in drei Wassereinzugsgebiete aufgeteilt sind: Guadalquivir (Ufer von Huelva), Guadiana (Caliente, Múrtigas, Ingenio) und Odiel (Ufer von Linares, Ufer von Santa Ana).

WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Das Interesse an einem Besuch dieses Parks wird durch seinen Reichtum an Weidelandschaften mit Stein- und Korkeichen, Kastanienwäldern und Uferwäldern, sowie der Qualität seiner gastronomischen Produkte, unter denen der Iberische Schinken sich besonders auszeichnet, gerechtfertigt. Die „Gruta de las Maravillas" (Wunderhöhle) ist von grossem geologischen und landschaftlichen Interesse. Sie ist gross und schön, in den kalkigen Untergrund dieser Sierra gebohrt und ist mit ihren 1200 Metern Länge, eine der grössten der Iberischen Halbinsel.

Vegetation: Das Klima ist ideal für die Entwicklung von Laubbäumen, wie dem Kastanienbaum, der in Zeiten der Römer eingeführt wurde und mehr als 4000 ha in den schattigen Höhen zwischen Aracena und Cortegana besiedeln. Pappelhaine, Schwarzpinien und normale Pinien, sowie Eukalyptusbäume sind andere Fremdarten, die den originalen bodenständigen Wald ersetzt haben. Dieser besteht hauptsächlich aus Steineichen, begleitet von Kork- und Bergeichen in schattigen Bereichen und Tälern, und einem Gestrüpp aus Kermeseichen, Terpentinbäumen und Stechwinden. Auf den Weidegebieten von Cala und Aroche stehen wundervolle Exemplare von Bergeichen, Reliquien alter Wälder. In einzelnen Enklaven, wie dem Cerro del Castaño (Kastanienhügel) und dem Castaño de Robledo, gibt es einige Rodungen von Pyräneneichen, ein Baumart, die sich sehr vermindert hat, da sie in den letzten Jahrzehnten als Brennholzquelle diente. Am Boden der Schluchten sind die Bäche und Flüsschen durch Arten bevölkert, die sich an die feuchten und sumpfigen Böden angepasst haben, wie Weiden, Erlen und Eschen, die manchmal richtige Waldgalerien bilden, so wie es der Fall von Murtigas ist, das flussab des Galarozas liegt.

Fauna: Trotz der Umwandlung des bodenständigen Originalwalds der Sierra de Huelva in Weideflächen, Gemüsegärten und Felder, ist die Fauna des Parks von aussergewöhnlichem Reichtums. Unter den Raubvögelarten, die regelmässig im Park nisten, treffen wir auf den Schwarzstorch, Königsadler und den Turmfalken. Die Weideflächen mit Stein- und Korkeichen geben den Tierarten, wie der Wildkatze, der Ginsterkatze, dem Fuchs, des Steinmaders und anderen, von grossem Jagdwerten, wie das Wildschwein oder dem Hirsch, die in den letzten Jahren wieder hierher gebracht wurden, einen Lebensraum. Hier nisten der Mäusebussard, der schwarze Milan, der Königsmilan und der schwarze Adler.

Kultur: Diese Region der Sierra Morena konserviert in ihren Dörfern und kleinen Ansiedlungen ein wertvolles Kulturerbe. In Aroche findet man prähistorische Reste: Dolmen und Menhires (hohe Steine), die als “Teufelssteine" bekannt sind. Die Kirchenfestung von Aracena, die von den Rittern des Santiagoorden im XIV Jahrhundert erbaut wurde, befindet sich auf einem Kalkfelsen, in dem sich die Wunderhöhle befindet, die über eine Galerie von einem Kilometer Länge verfügt und seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts (1914) für das Publikum geöffnet ist. Die Burg von Cortegana und die Festungen von Cumbres Mayores, Aroche, Cala und Cumbres de San Bartolome bilden ein bedeutendes architektonisches Vermächtnis aus früheren Zeiten, sowie eine kleine Moschee des X Jahrhunderts in Almonaster la Real. Im Dorf Zufre kann man sein Rathaus bewundern, ein schönes Gebäude aus dem XV Jahrhundert, das anscheinend der Sitz der Inquisition war.

Klima: Durchschnittlicher Jahresniederschlag: 1.100 mm. Durchschnittstemperaturen von 7ºC (Januar) und 25ºC (August).

ÖFFNUNGSZEITEN

  • Empfang: Interpretationszentrum des Naturparks. Plaza alta in Aracena. Edificio Cabildo Viejo. 21200 Aracena (Huelva).
    Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Im Sommer von Mai bis September. Von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 18:00 bis 20:00 Uhr. Im Winter. Von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 16:00 bis 18:00 Uhr.
    Tierbeobachtung: Nein
    Beschilderte Wege: Ja
    Geführte Besuche im Park: Ja
    Andere Freizeitaktivitäten: Wandern
    Populärwissenschaftliches Material: Ja
    Darstellerische Informationstafeln: Ja


Parque de Sierra Nevada

Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989

Ausdehnung des Parks: 171.829 Hektar

Tfno: 958 026 300 / 958 026 303 / 958 340 625 / 950 513 548

E-mail: pn.snevada.cma@juntadeandalucia.es

Jährlicher Zustrom: 75.985 Besucher.

INTERESSANTE DATEN

WO BEFINDET ER SICH: In den Provinzen von Granada und Almeria, genauergesagt südöstlich von Granada und dem westlichen Teil der Provinz Granada.

WARUM LOHNT SICH EIN BESUCH: Es ist eines der grössten Naturschutzgebiete Andalusiens und nach den Alpen, eines der höchsten Bergmassive von ganz Westeuropa. Er ist das Dach der Iberischen Halbinsel, da er die zwei höchsten Gipfel aufweist, der Mulhacen (3482 m) und der Veleta (3398 m), sowie mehr als 20 Gipfel, die höher als 2000 Meter sind. Die unterschiedlichen Höhen führen dazu, dass der Park einen riesigen botanischen Reichtum besitzt. Es ist das Gebiet mit der grössten Ansammlung von endemischen Pflanzen des europäischen Kontinents.

Vegetation: Der Park der Sierra Nevada verfügt über Steineichen-, Kastanien- und Eichenwälder, Hochgebirgspinien und das höchste Piornal, wo die Pflanzenarten eine Kissenform annehmen, um sich vor den kalten Temperaturen im Winter und den eisigen Winden zu schützen. Die unzähligen Wasserläufe, die die Sierra Nevada durchkreuzen, werden von Baumgalerien, die aus Pappel- und Weidenhainen bestehen, flankiert. Auf den “Cascajares”, den Ansammlungen loser Steine und den “Borreguiles”, Hochgebirgsweiden mit feuchten Böden, findet man die meisten der 60 Arten, die ausschliesslich in der Sierra Nevada wachsen. Deshalb ist es Pflicht, den Botanischen Garten der La Cortijuela in der Nähe des Cerro del Trevenque zu besuchen, wo über hundert Pflanzenarten des Parks ausgestellt sind.

Fauna: Man trifft auf aussergewöhnliche Tiere, unter anderem auf mehr als 20 Schmetterlingsarten. Die Sierra biete vielen kleinen Vogelarten, einer nennenswerten Zahl an Raubvögeln und verschiedenen Säugetieren, unter denen sich die Bergziege auszeichnet, die auf den Weiden des Hochgebirges zu sehen ist, Schutz.

Kultur: Im Kurort Lanjaron, in der Nähe des Parks, findet man eine Mineralwasserfabrik, die erste ihrer Art in Spanien. In Pampaneira und anderen Dörfern des Barranco de Poqueira gibt es Kunsthandwerkstätten für Textilien. Die Bienenzucht der Alpujarra ist eine florierende Tätigkeit. Und in Trevelez kann man seine berühmten und ausgezeichneten Schinken probieren.

Klimatologie: Temperatur: -25ºC (Minimum im Winter), 35ºC (Maximum im Sommer) und eine jährliche Niederschlagsmenge von 1200 mm.

ÖFFNUNGSZEITEN

  • Empfang:
    Büro des Naturparks. Carretera de la Sierra, Km 718191-Pinos Genil (Granada)
    Besucherzentrum: "El Dornajo" Ctra. Sierra Nevada, Km. 23 18160-Güéjar Sierra (Granada)
    " Láujar de Andárax" Ctra. Láujar - Berja, Km. 1 04470-Láujar de Andárax (Almería)
    Öffnungszeiten der Interpretationszentren:
    Abhängig von jedem Zentrum, obwohl sie allgemein im Herbst und Winter täglich ausser montags öffnen. Im Winter von 10:00 bis 13:00 Uhr. Im Frühjahr und Sommer sind sie freitags, samstags und sonntags von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet
    Tierbeobachtung: Nein
    Beschilderte Wege: Ja
    Geführte Besuche im Parks: Ja, durch Privatunternehmen und Führer des Nationalparks.
    Andere Freizeitaktivitäten: Ja, Bergsteigen, Reiten, Langlauf, Überfahrten, 4 x 4 Off-road Strecken.
    Populärwissenschaftliches Material: Ja
    Darstellerische Informationstafeln: Ja


Sierra de Baza

Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989

Ausdehnung des Parks: 53.649 ha

Tfno: 958 002 018

E-mail: pn.baza.cma@juntadeandalucia.es

Jährlicher Zustrom: 8.122 Besucher.

INTERESSANTE DATEN

WO BEFINDET ER SICH: Der Naturpark der Sierra de Baza gehört zur Cordillera Betica (Betische Bergkette) und befindet sich in der Zone des östlichen Zentrums der Provinz Granada. Er sticht als spektakuläre Massige Gestalt heraus, die von der Vegetation bedeckt ist. Zwischen den über 2000 Meter hohen Bergen findet man landwirtschaftliche Flächen. Der Park hat ein Ausmass von 53.649 ha und schliesst vier Stadtgebiete mit ein: Baza, Caniles, Dolar, Gor und das Tal von Zalabi, mit einer Gesamtbevölkerung von 30000 Einwohnern.

WARUM SOLLTE SICH EIN BESUCH: Das Gebiet wird von zahlreichen Wanderwegen durchquert, die uns die Gelegenheit geben, auf Wanderungen seine herrlichen Landschaften zu besichtigen. Sein einsames Ambiente und die Unzugänglichkeit seiner Gipfel bilden einen geeigneten Lebensraum für mehr als 10 Arten von Raubvögeln, die uns mit ihrem spektakulärem Flug und ihren Jagdgewohnheiten, ein tolles Schauspiel bieten.

Vegetation: In einem Berggebiet wie dieser Sierra, ändert sich die Vegetation, wenn man in höhere Lagen kommt und von der Temperatur, Feuchtigkeit und dem Mineralreichtum des Bodens abhängig sind. Wir können sehr unterschiedliche Gruppen unterscheiden: die tieferen Lagen mit sanften Hängen sind mit Steineichen besiedelt und von Grasschichten begleitet, in denen die Pfingstrose überwiegt. Etwas weiter oben findet man ein dorniges Gebüsch mit Bergeichen und Ahornbäumen, die die kalten Temperaturen und mageren Böden vertragen. Trotzdem entspricht die grösste Pflanzenfläche den Wiederaufforstungen der verschiedenen Pinienarten, die von Büschen des Sadebaums und Wacholder begleitet werden. Eine andere sehr interessante Enklave vom botanischen Gesichtspunkt aus, gilt den Thymiangruppen, einzige Pflanzenarten in der Bergenlandschaft der sogenannten Blanquizares.

Fauna: Im Bezug auf die Fauna, können wir sagen, dass in dieser Sierra eine vielfältige Vogelgemeinschaft existiert, nicht zuletzt, dank einem Mosaik an Biotopen. Die Raubvögel sind die herausragende Gruppe, unter denen man den Habicht, den Habichtsadler, Königsadler oder Königsuhu findet. In den konservierten Resten des mediterranen Waldes, kommen häufig kleinere Säugetiere vor, wie den Steinmader, die Bergkatze oder den Dachs. Die Gehölze der Flüsse bieten ein einzigartiges und feuchtes Biotop in der Sierra, obwohl sie nicht häufig vorkommen und ihr Zustand sehr verwahrlost ist. In ihnen sind der Frosch, die Wasserschlange, die Viper, die Spitzmaus, die Nachtigall und der südliche Brustbandtyrann sehr häufig anzutreffen.

Kultur: Die Sierra war seit je her ein besiedelter Ort, wie die Reste aus der Altsteinzeit beweisen, die auf dem Jabalcon Berg gefunden wurden. Hier sind es die Höhlen mit Wandmalereien, die die Ansiedlungen des primitiven Menschen bezeugen. Der wichtigste archäologische Restfund, zumindest aufgrund seiner besonderen Schönheit, ist die "Dama de Baza", eine iberische Skulptur aus dem IV Jahrhundert v. Chr.. Die Reste der Via Augusta sind ebenso wichtig, da sie zu den Strecken gehört, die Betica mit Rom verband. Die Stadt Baza spielte eine sehr bedeutende Grenzrolle in der arabischen Epoche, aus der man einige Denkmäler von grossem Interesse, wie die Stiftskirche der Kathedrale, die auf einer alten Moschee erbaut wurde. Die arabischen Bäder des Judenviertels aus dem XI Jahrhundert wurden restauriert und sind heute öffentliches Eigentum.

Klima: Monatliche Durchschnittstemperaturen: 6ºC (Januar) - 25ºC (Juli). Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 400 mm.

ÖFFNUNGSZEITEN

  • Empfang: Besucherzenturm “Narvaez” Autovia A-92, Ausfahrt km 324 18800-Baza (Granada)
    Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von Oktober bis Dezember: Von Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr. Von Januar bis März: Von Freitag bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr. Von April bis 12. Juni: Von Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr und 18:00 bis 20:00 Uhr. Vom 13, Juni bis 30. September: Von Freitag bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr und 18:00 bis 20:00 Uhr
    Tierbeobachtung: Ja, in der Paarungszeit
    Beschilderte Wege: Ja
    Geführte Besuche des Parks: Nein
    Andere Freizeitaktivitäten: Ja, aber durch Privatunternehmen.
    Populärwissenschaftliches Material: Ja
    Darstellerische Informationstafeln: Ja


Sierra de Huetor

Datum der Ernennung zum Naturpark: 1989

Ausdehnung des Parks: 12.128 ha

Tfno: 958 026 000 / 958 540 426

E-mail: pn.huetor.cma@juntadeandalucia.es

Jährlicher Zustrom: 9.957 Besucher.

INTERESSANTE DATEN

WO BEFINDET ER SICH: Im Nordosten der Provinz Granada.

WARUM SOLLTE SICH EIN BESUCH: Er ist eine grosse grüne Lunge, nur wenige Minuten von Granada entfernt. Wegen dem Kalkreichtum der zahlreichen Berge und Landschaften, das mit einer grossen Vegetationsvielfalt, einer grossen Tierwelt und einer grossen historischen Tradition, im Einklang steht.

Vegetation: Der grösste Teil des Gebietes ist von einem Wald bedeckt, obwohl auch grosse Räume bestehen, deren Eigenschaften aufgrund der Höhe, die Gebüsche und Kriechpflanzen, sowie Thymiangruppen oder Stechginster sind. Der Grund dafür ist die Verwahrlosung des Bodens.
Der Wald besteht zum grössten Teil aus Pinien, einigen natürlichen Ursprungs, aber die meisten durch die Wiederaufforstung. Es gibt aber auch noch grössere Flecken mit Steineichen, sowie in etwas geringerer Anzahl, einige Bergeichen und Gruppierungen von Eichen und Ahornbäumen.

Fauna: Es gibt eine grosse Vielfältigkeit bei den Tieren: Die Bergziege und das Wildschwein als die grossen Säugetiere, der Fuchs, die Ginsterkatze, der Wiesel, der Steinmader, die Bergkatze als Fleischfresser, sowie Kaninchen, Maulwürfe, Dachse und Siebenschläfer. Unter den Raubvögeln heben sich der Königsadler, der Habicht, der Königsuhu, der Sperber, der Fischadler, der Steinkauz und der Waldkauz hervor. Andere bedeutende Vögel sind Amseln, Rotkehlchen, Brustbandtyrann, Rebhühner, Eichelhäher, usw.. Unter den Reptilien findet man verschiedene Echsenarten, die Treppennatter, sowie die Grossmaulviper.

Kultur: Von vielen Punkten des Parks hat man einen phantastischen Ausblick auf die Sierra Nevada. Die verschiedenen Kulturen, die das Gebiet besiedelten, haben ihre Spuren hinterlassen. In Cogolos Vega befinden sich arabische Bäder in einem guten Konservierungszustand, die der Beweis des Ausmasses der muselmanischen Zivilisation im Königreich von Granada sind. Der Palast „El Cuzco“ in Viznar wurde zum historischen Kunstdenkmal ernannt.

Klima: Gebiet mit einem trockenem Klima, mit Temperaturunterschieden von 15º zwischen Sommer und Winter. Für Besuche empfehlen wir den Frühling und Herbst.

ÖFFNUNGSZEITEN

  • Empfang: Besucherzentrum Puerto Lobo, Strasse von Víznar nach Puerto Lobo km. 43.
    Öffnungszeiten der Interpretationszentren: Von Donnerstag bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 16:00 bis 18:00 Uhr im Winter und von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 18:00 bis 20:00 Uhr im Sommer.
    Tierbeobachtung: Nein
    Beschilderte Wege: Ja
    Geführte Besuche im Parks: Ja
    Andere Freizeitaktivitäten: Umweltworkshops, Sternegucken,...
    Populärwissenschaftliches Material: Ja
    Darstellerische Informationstafeln: Ja


 

 


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