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Reiseführer von Andalusien > Ziele > El Rompido > Naturparks

EL ROMPIDO. Naturparks

Der Verbund der Naturparks in Andalusisen (RENPA) hat eine ganze Reihe von Pflichtbesuchen, für alle, die die andalusische Tier- und Pflanzenwelt, kennenlernen wollen.

In Huelva können wir den Nationalpark von Doñana und den Naturpark der Sierra von Aracena und Picos der Aroche hervorheben.

Die prächtige Landschaft von Cartaya bezieht sich nicht nur auf seine Strände und die Flussmündung von El Rompido. Die vorherrschende Landschaft ist ein Pinienwald, der von Erdbeerfeldern, Orangenhainen und anderem Obstanbau, aufgelockert wird. Die 12.000 ha Pinien der Gemeinde führen direkt zum Strand, da im Süden die Flussmündung des Piedras und in seiner Nähe auch das Naturgebiet der Marismas de Piedras und Flecha de El Rompido liegt, das eine grosse Pflanzen- und Tiervielfalt aufweist. Zu ihm gelangt man über einen Wanderweg, der vom alten Leuchtturm von El Rompido startet und sich bis zum Caño del Tendal erstreckt.


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Naturgebiet der Marismas del Piedras und Flecha de El Rompido

Agujas colipintasMit 2530 Hektar ist das Naturgebiet von den Marismas del Piedras und Flecha de El Rompido eine einzigartige Struktur, die sich aus allem, was der Piedras Fluss angeschwemmt hat, durch die Gezeiten und die Wellen aus Südosten, formierte. Das ganze Gebiet hat einen Landschafts- und Naturwert, die sich aus Komponenten der Tierwelt und Geomorfologie zusammensetzen und weist eine grosse Wasserproduktivität in seinen Kanälen, Caños und Sumpfniederungen auf. Die Vegetation dieses Gebiets ist, je nach Umwelteinheit, sehr vielfältig . In den marismas (Marschland) herrscht die salzliebende Vegetation vor, wie z.B. Seegraswiesen und Formationen von Melden. An der Küste treffen wir auf Pinien, Ginster, Bartnelken, Meerraupen, europäischen Meersenf, Binsen, das Strandkreuzblatt, den Silberlotus und die Meereslilie, Strandhafer, Disteln und andere Arten, die sich auf sandigen, nicht gefestigten Böden wohlfühlen. Bezüglich der Tierwelt, hebt sich die reiche Vogelwelt hervor, mit Tieren wie der Spiessente, der Farbente, Austernfischer, die Brandseeschwalbe, der Seidenreiher, die Lachmöwe, der Raubseeschwalbe und dem Alpenstrandläufer. Es muss aber auch von der Präsenz des Chamäleons, kleinen Säugetieren und, etwas seltener, vom Pardelluchs gesprochen werden. Unter den Meerestieren finden wir Fische, Krustentiere und Muscheln, wie die Lubine, den Aal, die Meeresspinne und die feine Venusmuschel.

Doñana

Der 1989 ernannte Naturpark hat ein Ausmass von 53.709 ha und liegt im äussersten Südosten der Provinz Huelva, südwestlich von Sevilla und nordwestlich der Provinz Cadiz und schliesst neun Gemeinden innerhalb der drei Provinzen ein.

Der Nationalpark von Doñana gilt als das grösste Ökologiereservat in Europa. Aufgrund seiner geografischen Lage im Zusammenfluss der mediterranen und atlantischen Region, bildet der Naturpark von Doñana zusammen mit dem Nationalpark von Doñana das europäische Bindeglied auf den Routen der Wandervögel von Europa nach Afrika. Durch seine Nähe teilt der Park ähnliche Landschaften, sowie das Habitat verschiedener Tiere und Pflanzen.

Klicken Sie hier, um mehr Information über den Nationalpark von Doñana zu erhalten.

Sierra de Aracena y Picos de Aroche

Ebenfalls im Jahr 1989, wurde dieser Naturpark ernannt, der mit seinem gewaltigen Ausmass (186.827 ha) fast den gesamten Norden der Provinz Huelva einnimmt und auf den sich 28 Gemeinden in der Sierra von Huelva verteilen. Er ist von Flüssen durchzogen, die in drei Wassereinzugsgebiete aufgeteilt sind: Guadalquivir (Ufer von Huelva), Guadiana (Caliente, Murtigas, Ingenio) und Odiel (Ufer von Linares, Ufer von Santa Ana).

Das Interesse an einem Besuch dieses Parks wird durch seinen Reichtum an Weidelandschaften mit Stein- und Korkeichen, Kastanien- und Uferwäldern, sowie der Qualität seiner gastronomischen Produkte, unter denen der Iberische Schinken sich besonders auszeichnet, gerechtfertigt. Die „Gruta de las Maravillas" (Wunderhöhle) ist von grossem geologischen und landschaftlichen Interesse. Sie ist gross und schön, in den kalkigen Untergrund dieser Sierra gebohrt und ist mit ihren 1200 Metern Länge, eine der grössten der Iberischen Halbinsel.


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