Naturgebiet der Marismas del Piedras und Flecha de El
Rompido
Mit
2530 Hektar ist das Naturgebiet von den Marismas del Piedras
und Flecha de El Rompido eine einzigartige Struktur, die
sich aus allem, was der Piedras Fluss angeschwemmt hat,
durch die Gezeiten und die Wellen aus Südosten, formierte.
Das ganze Gebiet hat einen Landschafts- und Naturwert,
die sich aus Komponenten der Tierwelt und Geomorfologie
zusammensetzen und weist eine grosse Wasserproduktivität
in seinen Kanälen, Caños und Sumpfniederungen
auf. Die Vegetation dieses Gebiets ist, je nach Umwelteinheit,
sehr vielfältig . In den marismas (Marschland) herrscht
die salzliebende Vegetation vor, wie z.B. Seegraswiesen
und Formationen von Melden. An der Küste treffen wir
auf Pinien, Ginster, Bartnelken, Meerraupen, europäischen
Meersenf, Binsen, das Strandkreuzblatt, den Silberlotus
und die Meereslilie, Strandhafer, Disteln und andere Arten,
die sich auf sandigen, nicht gefestigten Böden wohlfühlen.
Bezüglich der Tierwelt, hebt sich die reiche Vogelwelt
hervor, mit Tieren wie der Spiessente, der Farbente, Austernfischer,
die Brandseeschwalbe, der Seidenreiher, die Lachmöwe,
der Raubseeschwalbe und dem Alpenstrandläufer. Es
muss aber auch von der Präsenz des Chamäleons,
kleinen Säugetieren und, etwas seltener, vom Pardelluchs
gesprochen werden. Unter den Meerestieren finden wir Fische,
Krustentiere und Muscheln, wie die Lubine, den Aal, die
Meeresspinne und die feine Venusmuschel.
Doñana
Der 1989 ernannte Naturpark hat ein Ausmass von 53.709
ha und liegt im äussersten Südosten der Provinz
Huelva, südwestlich von Sevilla und nordwestlich der
Provinz Cadiz und schliesst neun Gemeinden innerhalb der
drei Provinzen ein.
Der Nationalpark von Doñana gilt als das grösste Ökologiereservat
in Europa. Aufgrund seiner geografischen Lage im Zusammenfluss
der mediterranen und atlantischen Region, bildet der Naturpark
von Doñana zusammen mit dem Nationalpark von Doñana
das europäische Bindeglied auf den Routen der Wandervögel
von Europa nach Afrika. Durch seine Nähe teilt der
Park ähnliche Landschaften, sowie das Habitat verschiedener
Tiere und Pflanzen.
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hier, um mehr Information über den Nationalpark
von Doñana zu erhalten.
Sierra de Aracena y Picos de Aroche
Ebenfalls im Jahr 1989, wurde dieser Naturpark ernannt,
der mit seinem gewaltigen Ausmass (186.827 ha) fast den
gesamten Norden der Provinz Huelva einnimmt und auf den
sich 28 Gemeinden in der Sierra von Huelva verteilen. Er
ist von Flüssen durchzogen, die in drei Wassereinzugsgebiete
aufgeteilt sind: Guadalquivir (Ufer von Huelva), Guadiana
(Caliente, Murtigas, Ingenio) und Odiel (Ufer von
Linares, Ufer von Santa Ana).
Das Interesse an einem Besuch dieses Parks wird durch
seinen Reichtum an Weidelandschaften mit Stein- und Korkeichen,
Kastanien- und Uferwäldern, sowie der Qualität
seiner gastronomischen Produkte, unter denen der Iberische
Schinken sich besonders auszeichnet, gerechtfertigt. Die „Gruta
de las Maravillas" (Wunderhöhle) ist von grossem
geologischen und landschaftlichen Interesse. Sie ist gross
und schön, in den kalkigen Untergrund dieser Sierra
gebohrt und ist mit ihren 1200 Metern Länge, eine
der grössten der Iberischen Halbinsel.
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