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Reiseführer von Andalusien > Ziele > Grazalema > Ländlicher
Tourismus > Strecken
GRAZALEMA. Ländlicher Tourismus. Strecken
Die Strecken innerhab des Naturparks
von Grazalema können der beste Punkt sein, um auf die
tolle Tier- und Pflanzenwelt der Sierra zu stossen. Unter ihren
Schätzen kann man die alte römische Strasse, den
eindrucksvollen Salto del Cabrero - ein Bruch, der zwei
vertikale Felswände spaltet -, die grossartige Garganta
Verde (grüne Schlucht) und die herrlichen Bäche,
die die Grünzonen durchfliessen, entdecken.
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Salto del Cabrero |
| Strecke |
Benaocaz - Salto del Cabrero - Puerto del Boyar |
| Schwierigkeitsgrad |
Mittel |
| Dauer |
ca. 5 Stunden (2 Stunden zum Salto del
Cabrero) |
| Streckenbeschreibung |
Ein Weg, der auf manchen Abschnitten
gepflastert ist und früher sehr stark benutzt
wurde, da er die Hauptverbindung zwischen Benaocaz
und Grazalema war, beginnt an der Stelle, die dafür
bekannt ist, das hier San Anton den San Fernando Pass
gesucht hat.
Wenn wir weiter ansteigen, dringen wir in das Reich
der Steine und verschiedenen und merkwürdigen
Klängen ("quiuo", "quiou",
"cou",...) ein, die auf die Präsenz
der Alpenkrähe und Dohlen deuten.
Endlich beenden wir unseren Aufstieg und kommen an
den Ort, der als Pass San Fernando, aber auch als
Don Fernando, bekannt ist. Dieser Landstrich hat seine
Bezeichnung aufgrund des Durchmarsches der Katholischen Könige in Benaocaz
.
Vom Pass San Fernando bis zum Salto del Cabrero führt
der Pfad durch ein realtiv flaches Gelände, wo
seit langer Zeit kleinere Parzellen liegen, auf denen
Getreide angebaut wird. Gutshäuser, Zisternen,
Kalkbrüche und Steinhaufen verraten die Präsenz
des Menschen und spiegeln die Lebensart der Ortsansässigen
in einer noch nicht so langen Vergangenheit wider.
Wenn wir uns etwas weiter begeben, geniessen wir
einen interessanten Ausblick auf den Salto del Cabrero,
eine der aussergewöhnlichsten typografischen
Formen der Sierra: ein Bruch, an dem zwei fast gleichgrosse
Gipfel auftauchen, mit eindrucksvollen Felswänden,
die mehr als 80 Meter hoch sind, und durch eine Schlucht
von nicht mehr als 50 Metern Breite, getrennt sind.
Verschiedene Vögel von stattlichen Massen, mit
breiten Flügeln und kurzem und quadratischem
Schweif, segeln in Kreisen über uns. Zweifelsohne
handelt es sich um den Geier oder Gänsegeier,
die die Felsvorsprünge und –risse des Salto
del Cabrero nutzen, um dort zu nisten.
Ab diesem Augenblick geht der Weg neben Abgründen
weiter, ohne dabei in die Wälder zu gelangen und nach
dem Passieren des Gutshaus Albarradas führt der
Weg bequem zum Puerto del Boyar, unserem Ziel.
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Benaocaz-Ubrique |
| Referenzort |
Benaocaz |
| Anfahrt |
mit dem eigenen Fahrzeug. Mit dem Bus
von Cadiz oder Jerez |
| Schwierigkeitsgrad |
Niedrig mit fallendem Gelände |
| Dauer |
Eine Stunde |
| Streckenbeschreibung |
Benaocaz befindet sich an der Stirnseite
eines Tals, dass nach Ubrique führt. Unsere Strecke
verläuft durchs Tal auf einer alten römischen
Strasse, die gut erhalten ist.

Wir begeben uns auf der Strasse Richtung Villaluenga
bis zu einer scharfen Linkskurve. Dort finden wir
einen Pfad, der sich schon kurz darauf in die, vorher
erwähnte, römische Strasse verwandelt.
Sie führt zwischen den Feldern und Gemüsegärten
bis zur „piedra del toro“ (Stein des Stiers)
hinunter, wo, halb Legende, halb Realität, der
Streit zwischen Benaocaz und Ubrique stattfand.
Etwas weiter sehen wir die Ortschaft Ubrique am Ende
des Tals. |
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Ermita de la Garganta-La Garganta
Verde |
| Referenzort |
Zahara de la Sierra, das an der Strasse
von Sevilla nach Ronda (Malaga), ca. 30 km von Ronda
entfernt, liegt. |
| Strecke |
Zahara - Ermita de la Garganta - Zahara |
| Schwierigkeitsgrad |
Mittel: Während des Abstiegs zur
Wallfahrtskirche. Empfohlen ab 7 Jahren
Hoher Schwierigkeitsgrad: Der Rest der Strecke (Garganta
Verde) ist nur für Experten. Man benötigt
Kenntnisse alpiner Abstiegstechniken, sowie das geeignete
Material. Reduzierte Gruppen. |
| Dauer |
Der Abstieg 1h15 und 1h30
für den Aufstieg zur Wallfahrtskirche. 3 Stunden
bis zum Ausgang der Garganta Verde. |
| Streckenbeschreibung |
Wir beginnen die Strecke in Zahara
de la Sierra, um uns in Richtung unseres Ziels, der
Grotte der Ermita de la Garganta, zu begeben.
Nach ungefähr 500 Metern kommen wir zum Retamalejobrunnen,
nach einem Kilometer die Hütte in der Nähe
des Fuertecillo, die als Unterkunft oder als Kohle-,
Werkzeuglager, usw. benutzt werden kann.
Der Canyon führt zur Karstgrotte, einer riesigen
natürlichen halben Orange, die das Wasser der
Vorgeschichte in der Kurve geschaffen hat. Sie ist
von gewaltigem Ausmass, ihre Öffnung ist 30 Meter
hoch und 25 Meter breit, und von rosa und grünlicher
Farben. Im Inneren gibt es Stalaktiten, Stalagmiten
und verschiedene „Becken“ mit Wasser,
das aufgrund von Durchsickerungen aus der Höhlendecke
kommt und trinkbar ist.
Die Bezeichnung der Wallfahrtskirche kommt daher,
dass im Inneren eine angebliche Kanzel, Beichtstuhl
und Altar zu finden sind. Bis hier geht unsere Wanderung
für alle, die keine Experten sind. In der Garganta
Verde brauchen wir Seile und Geschirr, um uns an insgesamt
vier Stellen abzuseilen. Die Schlucht ist völlig
trocken (mit Ausnahme der Regenzeit) bis man ans Ende
kommt, wo man das ganze Jahr mindestens
einen Meter Wasser vorfindet. Der Weg auf Ihrer rechten
Seite führt nach Zahara.
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Bezeichnung |
Zahara - Garganta Seca - Puerto de
la Breña - Zahara |
| Referenzort |
Zahara de la Sierra (Siehe Strecke der
Ermita de la Garganta) |
| Schwierigkeitsgrad |
Niedrig, mit leicht ansteigendem Gelände |
| Dauer |
Drei Stunden |
| Streckenbeschreibung |
Von Zahara geht ein rotmarkierter Weg
in Richtung Puerto de la Breña los. Es ist
der gleiche, der zum Ausgang der Garganta Verde (Grüne
Schlucht) führt – siehe Strecke der Garganta
Verde. Zuerst führt der Weg durch Olivenhaine
in der Umgebung des Dorfs und durch die Obstgärten,
die in diesen Landstrichen existieren.
Danach führt der Weg steil nach unten und kommt
am Bach Bocaleones an. Wenn wir den Bachlauf ein bisschen
nach oben folgen, haben wir ein exzellentes „Miniabenteuer“
mit ständigen Abzweigen auf seinem Lauf.

Von hier an beginnt der Weg anzusteigen und auf
unserer linken Seite taucht die Garganta Seca (trockene
Schlucht) auf, wo wir in aller Ruhe hochsteigen, um
die exotische Landschaft, in der sie liegt, geniessen
zu können. Vertikale Wände und Korkeichen mit
toller Perspektive des Aufstiegs von ein paar Stellen
erwarten uns.
Nach einem erneuten Abstieg auf einem Waldweg, geht
es nach links. Dann kommen wir zum Puerto de la Breña,
dank seiner alten Viehzuchtaktivität, von grosser
Bedeutung, wo die Wanderung ändert, allerdings
nicht der Viehweg, der noch weitergeht.
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El Bosque-Benamahoma |
| Referenzort |
El Bosque, der an der Kreisstrasse 3321,
94 km von Cadiz entfernt, liegt. |
| Schwierigkeitsgrad |
Niedrig, mit leicht ansteigendem Gelände |
| Dauer |
Drei Stunden |
| Streckenbeschreibung |
Von
der Ortschaft El Bosque aus, müssen wir in Richtung
Jugendherberge gehen, den Bosque Fluss überqueren,
an dessen linker Uferseite wir beim Ansteigen auf
einen Pfad treffen, der uns auf der gesamten Wanderung
begleitet und manchmal die Uferseite, über herrliche
Brücken, wechselt.
Der Bosque Fluss ist eine klassische Strecke im Naturpark
der Sierra von Grazalema, an dem man eine grosse Vielfalt
an Blumen, Büschen und Bäumen sieht. Die
Bäume sind, aufgrund der häufigen Niederschläge
in dem Gebiet und der Lage an einem Fluss mit viel
Wasser, riesig gross.
Die Strecke verläuft über einen Pfad, der
manchmal in den Fels geschlagen ist und zwischen Büschen,
hauptsächlich Mastixbäumen, verläuft.
Wir treffen auf Riesenkorkeichen und Weiden. Auf
dieser Strecke leben verschiedene Vogelfamilien, hauptsächlich
Gimpel, sowie Fischotter und andere Säugetiere.
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Benamahoma-Llanos del Campo |
| Referenzort |
Benamahoma, das 6 km von El Bosque auf
der Kreisstrasse in Richtung Grazalema liegt. |
| Schwierigkeitsgrad |
Niedrig, mit leicht ansteigendem Gelände |
| Dauere |
Zwei Stunden |
| Streckenbeschreibung |
Es geht auf der Strasse, die das Dorf
Benamahoma bergauf durchquert, los und genau, wenn
man auf eine andere Strasse trifft, die die Ortschaft
in Richtung Grazalema umgeht, sehen wir einen
kleinen Fussweg vor uns, den wir nehmen müssen, um zu
einem Weg zu gelangen, der modrig riecht und zu einer
Stelle führt, die Molinillo (kleine Mühle) genannt wird, einen kleinen Wasserfall
hat und früher eine alte Mühle war. Auf
dem Weg sehen wir eine Menge an Bäumen und Pflanzen,
wie die Eukalyppthus, Lorbeer, Zistrosen, Kork- und
Steineichen, Mastixbaum, Birnen-, Nuss- und Feigenbäume,
Weiden und eine grosse Artenvielfalt an den Ufern
des Descansadero Fluss.
Ein paar Kilometer weiter, wenn der Weg wieder auf
die Strasse trifft, sehen wir zu unserer Linken eine
flache und weitläufige Zone mit einem Forsthaus
mit einladender Terrasse, das als Llanos de
Campo bekannt ist. Hier gibt es eine freie
Campingzone, die im Sommer sehr voll werden kann.
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Grazalema - Ascensión al
Reloj y al Simancón - Grazalema |
| Referenzort |
Grazalema, an einem Abzweig auf der Nationalstrasse
Cadiz-Ronda (Malaga) nach rechts am Kilometerstein 94
und von hier 14 km bis zum Dorf. |
| Schwierigkeitsgrad |
Hoch, aber nicht aufgrund der Lage oder
das Wege zum Ende der Strecke ganz fehlen. An einigen
Punkten müssen auch die Hände zu Hilfe genommen
werden und es liegt an unserer Geschicklichkeit, den
Weg am Ende der Strecke auszuwählen. |
| Dauer |
Sieben Stunden |
| Streckenbeschreibung |
Von
Grazalema gehen wir durch die Dorfstrassen in Richtung
der Strasse, die nach El Bosque führt. Wenn wir
am Campingplatz ankommen, verlassen wir die Strasse
und nehmen einen steil ansteigenden Pfad, der unterhalb
des Peñon Grande entlangführt, was eine
beliebte Kletterzone ist. Wir kommen auf einen Hügel,
von dem wir zum ersten Mal Blick auf den Simancon
haben. Wir durchqueren die Ebene, mit ihren vereinzelten
Steinmauern und Tierunterkünften und steigen
auf dem Pfad weiter hinauf, um ein paar Kilometer
weiter, diesen zu verlassen und links abzubiegen.
Ohne festen Weg geht es durch die Talsohle in Richtung
Reloj weiter.
Diese Talsohle führt zu einer Ebene, wo die
Vegetation praktisch aufhört und wo wir den linken
Grat nehmen. Dieser führt uns durch ein Chaos
gräulicher Kalksteinbrocken zum Gipfel. In 1535
Metern Höhe erreichen wir den Gipfel der Reloj,
dessen scharfe Kante wir hinter uns lassen, um auf
eine Hochebene abzusteigen, die von Abgründen
und Felsbrocken umringt wird. Aus einem geschlossenem
Tal führt uns ein erneuter Grat auf den Simancon,
mit seinen 1561 Metern Höhe.
Für den Abstieg gibt es seiner Nordostseite
eine Talsohle, auf der wir es, nach ein paar schwierigen
Abschnitten, versuchen können.
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Travesía del Pinsapar, de la Sierra del
Pinar |
| Referenzort |
Von Grazalema geht´s in Richtung
El Bosque und nach drei Kilometern, bevor man am Boyarpass
ankommt, nimmt man die Strasse nach Zahara de la Sierra
über den Palomaspass. Nach ungefähr einem
Kilometer trifft man links auf einen Weg und rechts
auf etwas breitere Parkmöglichkeiten. Hier beginnt
die Strecke. |
| Schwierigkeitsgrad |
Niedrig, sehr steil am Anfang und sanft
abfallend auf der restlichen Strecke bis Benamahoma. |
| Dauer |
Vier Stunden |
Streckenbeschreibung
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Vom
besagten Weg beginnen wir unseren Anstieg auf der
Ostseite der Sierra del Pinar über einen gewunden
Pfad, der in den Fels geschlagen ist. Dieser verbindet
sich mit einem anderen Weg, den wir nach einer Stunde
Anstieg in der oberen Zone antreffen. Von diesem Punkt
haben wir eine komplette Sicht auf die Nordseite der
besagten Berge, an der wir einen dichten Wald entdecken.
Es sind die endemischen „abies pinsapo“
von grosser Schönheit, die unter einem besonderen
Schutz im Naturpark stehen.
Vom Cumbrespass, wo wir uns aufhalten, beginnt der
Weg zwischen Stechginster und Gebüsch abzufallen
und kreuzt sich mit dem San Cristobal Flussbett, dass
vom gleichnamigen Gipfel, aus 1555 m Höhe herunterkommt.
Es dient uns für unseren dreistündigen Aufstieg
als Weg.
Schon bald gelangen wir in den dichten Pinsapowald,
durch den der Weg sanft zum Pinarpass hinabführt
und einige steinige Flächen, die voller Mastixbäume
sind, durchkreuzt. Die phantastischen Exemplare der
500 jährigen, 30m hohen Pinsapos mit einem Meter
Durchmesser, wechseln sich jetzt im Schatten des Pinargefälles
mit den Steineichen und Johannisbrotbäumen ab.
Dieses Gebiet wird von den Gänsegeiern aufgesucht,
die sich hier angesiedelt haben.
Der Weg führt von Benamahoma über Llano
de los Linares, wo Rastplätze und ein öffentliches
Schwimmbad existiert, sowie die Quelle, aus der grosse
Mengen Wasser entspringen.
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Grazalema - Casa del Dornajo - Benaocaz |
| Referenzort |
Grazalema |
| Schwierigkeitsgrad |
Mittel, aufgrund seiner Länge
und Verlaufs, ist etwas Orientierungssinn angebracht. |
| Dauer |
Neun Stunden |
| Streckenbeschreibung |
Bis zum Hügel ist es die gleiche
Strecke wie Grazalema-Reloj-Simancon, um zum Punkt
zu kommen, von dem man den Gipfel der Reloj sehen
konnte. Der Weg führt uns auf einen, etwas höheren,
Hügel, von dem wir bis zu einer Zone mit hohen
Pappelbäumen leicht absteigen. Hier befindet
sich das Dornajo Haus, eine ruhige Landschaft, die
Sie durch ihre Ursprünglichkeit gefangen nimmt.

Von diesem Haus geht es weiter in Richtung Süden,
wo wir auf den Bach Pajarito treffen, der uns eine
Weile begleitet, bis wir in kreuzen und eine Gabelung
vorfinden, deren Wege beide nach Benaocaz führen.
Der linke ist etwas kürzer und gelangt auf einem
alten römischen, und stark in Mitleidenschaft
gezogenen, Weg, der uns Benaocaz präsentiert.
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Puerto del Boyar - Castillo de Aznamara
- Tavizna |
| Referenzort |
Puerto del Boyar |
| Schwierigkeitsgrad |
Mittel, an einem Punkt des Weges, verschwindet
dieser und man muss sich auf eigene Faust weiterorientieren.
Abfallendes Gelände. |
| Dauer |
Drei Stunden |
| Streckenbeschreibung |
Vom Pass nehmen wir die Strasse bis
El Bosque, lassen zur Linken ein Brunnen hinter uns,
und treffen etwas später auf einen Weg, der zum
Boyarhaus am Ende der Schneise, hinabführt. Von
hier geht es durch Obstgärten am Hang des Cerro
de las Cuevas weiter, wo sich der Weg zugunsten eines
anderen, der auf den Berg hinaufführt, für
uns aber von keinerlei Interesse ist, verliert.
Von hier beginnen die Schwierigkeiten, da wir in
ein Gebiet mit dichtem Gebüsch aus Zistrosen
gelangen. Wir müssen zum Fluss kommen, um auf
einem mehr oder wenigen Weg, seinem Lauf flussabwärts
zu folgen. Dafür steigen wir zwischen gigantischen
Büschen hinab, um den Flusslauf des Gargantabaches
zu finden, der in dieser Höhe vermutlich trocken
ist. In ihm geht es durch am Anfang durch Dickicht,
bis wir, nach dem Durchqueren einiger wunderschöner
Terrassen und Wasserlöcher, auf einen Weg am
linken Ufer treffen.
Vom Fluss sehen wir links die Burg von Azanamara.
Etwas weiter am Fluss entlang, trifft man auf den
Weg, der zur Burg führt. Auf der rechten Seite
sehen wir den Weg, der nach Tavizna führt.
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Benaocaz-Villaluenga del Rosario |
| Referenzort |
Benaocaz |
| Schwierigkeitsgrad |
Niedrig |
| Dauer |
Zwei Stunden |
| Streckenbeschreibung |
Der Weg ist einfach, das er in der
ganzen Länge auf einer Strasse entlangführt.
Trotzdem ist er von grossem Interesse und führt
durch ein malerisches Gebiet.

Wir verlassen Benaocaz auf der Strasse nach Villaluenga,
ca. 7km von wo wir uns befinden. Nach drei Kilometern
befinden wir uns in dem „Durchgangstor“
nach Villaluenga, dass sich aus Karstgestein geformt
hat. Es ist ein geschlossenes Tal, voller Schönheit.
Die Strasse führt auf dieser Ebene in das Dorf,
das fast in die Felswände gehauen ist.
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Puerto del Boyar - Ascensión
al Torreón |
| Referenzort |
Puerto del Boyar |
| Schwierigkeitsgrad |
Niedrig, was den Weg angeht, allerdings sehr
steil. |
| Dauer |
Drei Stunden |
| Streckenbeschreibung |
Diese Wegbeschreibung ist sehr einfach,
da wir uns nur zum Ausgangspunkt des Wanderwegs begeben
müssen, der uns auf den Gipfel führt. Davor
sollte man sich aufwärmen, den es geht steil nach
oben, ohne dass man sich auf irgendeinem flachen Stück
ausruhen kann. Kopf hoch! Vom Pass gehen wir Richtung
El Bosque und nachdem wir ungefähr einen Kilometer
zurückgelegt haben, geht am Kilometer 47, rechts
von uns, ein steiler, gewundener und enger Weg ab, der
den Pico del Pinar oder Torreon mit seinen 1654m Höhe
diagonal angreift. Aus dieser Höhe hat man einen
Überblick auf die ganze Sierra von Grazalema und
andere, die sich in der Nähe befinden. |
Bezeichnung |
Tavizna - Embalse de los Hurones |
| Referenzort |
Tavizna |
| Schwierigkeitsgrad |
Niedriger |
| Dauer |
Zwei Stunden |
| Streckenbeschreibung |
Von Tavizna aus, direkt nach dem Campingplatz,
führt ein Weg in der Nähe der Gemüsegärten
nach Süden. Dieser gut befestigte Weg steigt
leicht an und führt auf einen Hügel der
letzten Ausläufer der Sierra de Silla, von wo
wir, trotz der geringen Höhe, eine tolle Sicht
auf den Stausee haben.
An diesem Punkt beginnt unser Abstieg zu den Häusern
von Esparragosilla. Von hier aus gelangt man, durch
eine Zone mit Kork- und Steineichen und bewaldeten
Ufern der naheliegenden Bäche, zum Stausee.
Am Anfang des Weges befindet sich der Campingplatz
von Tavizna, ganz in der Nähe des Cerro Mateo.
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Bezeichnung |
Villaluenga - Sima de Villaluenga
- Llanos del Republicano - Sima del Republicano |
| Referenzort |
Villaluenga del Rosario |
| Schwierigkeitsgrad |
Mittel, in Llanos del Republicano ist
es leicht, die Orientierung zu verlieren. |
| Dauer |
Vier Stunden |
| Streckenbeschreibung |
Hinter Villaluenga sieht man in südlicher
Richtung ein geschlossenes Tal, durch das ein Fluss
führt, der nur in Regenzeiten Wasser führt
und den wir erreichen müssen. Die Landschaft
ist hier, mit Ausnahme der Anbauflächen, kalkhaltig
und grau mit vereinzelten Büschen.
Wenn wir den mutmasslichen Verlauf des besagten Flusses
flussabwärts folgen, werden wir davon überrascht,
dass er sich den Bergen nähert und danach in
einer grossen Spalte von ca. 50 auf 20 Meter verschwindet.
Hier trifft man auf eine grosse Kolonie von Fledermäusen.

Man muss vorsichtig sein, wenn man sich in diese
Spalte begibt. Dazu sind Höhlenkenntnisse und
geeignetes Material unbedingt nötig.
Um ins Dorf zurückzukehren, müssen wir
nun auf der Strasse in Richtung Grazalema gehen. Bei
Ankunft an die Berggaststätte, geht es auf dem
rechten Weg in östlicher Richtung weiter, um
nach dem Überqueren eines Hügels zu den
Llanos del Republicano hinabzusteigen. Jeder der Bäche,
die wir hier antreffen, führt uns zu der Höhle
Sima del Republicano, deren Ausmasse, im Vergleich
zur vorigen Höhle von Villaluenga, wesentlich
kleiner sind. Im Inneren trifft dies nicht zu, den
sie ist einer der längsten Höhlen Andalusiens.
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Marbella

Conil

Grazalema

El Rompido

La Herradura
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